Die Altstadt floral herausgeputzt

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Der Wettbewerb für den schönsten Blumenschmuck im Altstadtbereich lässt die Jury durch Gassen streifen. Die Adressen von 60 privaten und 15 gewerbetreibenden Teilnehmern am Wettbewerb „Schönster Blumenschmuck im sanierten Altstadtbereich“ wollten inspiziert werden.

Babenhausen - Manchmal sind es nur kleine, beinahe unscheinbare blühende Details, die an den Häusern oder in den Vorgärten zu entdecken sind. Beispielsweise eine Schale mit Geranien oder Petunien, die auf einem Treppenabsatz für einen Farbtupfer sorgen. Von Petra Grimm 

Wenn man sie vor seinem geistigen Auge verschwinden lässt, bemerkt man erst wie wichtig sie für das Erscheinungsbild des einzelnen Gebäudes und der gesamten Altstadt sind. Und dass jedes noch so kleine grüne Fleckchen, jede Blüte zur Verschönerung des Ganzen beiträgt.

Am Samstag startete der sechste Wettbewerb „Schönster Blumenschmuck im sanierten Altstadtbereich“, der auf eine Initiative von Wilhelm Spiehl zurückgeht, mit dem Rundgang der Jury durch die Altstadt. Zum Bewertungsteam gehören neben Wilhelm Spiehl und Lara Kreß der Ortsvorsteher Walter Herbert und die Ortsbeiratsmitglieder Reinhold Gottstein, Anette Funk und Rainer Herwig. Geschäftshäuser und Wohnhäuser werden in getrennten Kategorien beurteilt. Die Sieger werden traditionell bei der Eröffnung des Babenhäuser Altstadtfestes ausgezeichnet.

Mit Listen, auf denen über 60 private Teilnehmer sowie rund 15 Gewerbetreibende mit Straße und Hausnummer verzeichnet waren, startete die Truppe am Rathaus. „Wir sind vergangene Woche schon mal herum gegangen, um zu notieren, wer was hat. Anmelden muss man sich nicht, wenn man teilnehmen möchte“, sagte Walter Herbert. Und Reinhold Gottstein ergänzte: „Wer was raus stellt, wird bewertet“.

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Maximal 30 Punkte können die Juroren pro Gebäude vergeben. Diese Gesamtpunktezahl verteilt jeder nach drei Bewertungskriterien: den Zustand der Pflanzen, die Ideen bei der Gestaltung und den Aufwand. „Blumen stehen im Vordergrund bei der Bewertung, aber auch das Arrangement wird eingerechnet“, erklärte Gottstein. Also auch, wie die Kästen angeordnet werden oder ob andere Gegenstände, wie Bänke oder ähnliches integriert sind, findet die Beachtung der Jury.

„Entscheidend ist, dass der Blumenschmuck von der Straße vor dem Haus aus sichtbar ist“, erläuterte Walter Herbert. Also wer seinen Hinterhof toll begrünt hat, kann nicht in die Bewertung kommen. Dass der Wettbewerb bereits zu einer optischen Verbesserung der Altstadt geführt hat, davon sind die Jury-Mitglieder überzeugt.

Und es ist wirklich einiges an aufwändiger und origineller Dekoration zu entdecken auf dem Weg durch den historischen Stadtkern. So fällt das lila Hollandrad am Café König ins Auge, das mit seinen Körben voller Hortensien ein echtes Schmuckstück ist. Einmalig schön ist regelmäßig der Blumenschmuck von Gisela Willand in der Straße am Hexenturm und das Haus in der Badegasse, das von Leni Willand und Tom Roth bewohnt wird. Da beide Anwesen in der Vergangenheit mehrfach gewonnen haben, sind sie beim Wettbewerb außer Konkurrenz dabei.

Am Haus von Adlerwirtin Petra Bäuerlein in der Neugasse hängt der Schmuckteller für den Sieg beim Blumenwettbewerb im Jahr 2010 und auch beim Rundgang am Samstag war die Vorderseite des Hauses mit dem üppigen Grün eine Freude fürs Auge.

Quelle: op-online.de

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