Anlieger sollen sich ein Bild machen

Babenhausen (st) - Die „Allianz für Babenhausen“ hat in den Haushalt 2011/2012 rund drei Millionen Euro für die Neugestaltung des nördlichen Bahnhofsumfeldes und des Bismarckplatzes bis zur Fertigstellung 2015 eingeplant.

Zum Jahresende 2013 müssen die zusätzlichen Fördermittel aus dem Stadtumbauprogramm in Höhe von 800.000 Euro abgerufen und ausgegeben sein, da sie sonst verfallen.

„Seit den ersten Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung zur Bahnhofsneugestaltung aus dem Jahr 2001 hat man sich noch in der Amtszeit von Bürgermeister Lambert und des 1. Stadtrats Reinhard Rupprecht auf eine Planungsvariante festgelegt, die im südlichen und nördlichen Bereich der Gleiskörper dringend notwendige Pendlerparkplätze ausweist und für den Busverkehr zwei Halteplätze und eine großzügige Wendeschleife direkt vor dem Bahnhofsgebäude vorsieht“, so der Vorsitzende des Bauausschusses, Oliver Bludau. Auf dieser Grundlage habe der Fachdienst der Verwaltung nach nunmehr zehn Jahren die zähen Grundstücksverhandlungen mit der Deutschen Bahn zu einem erfreulichen Abschluss gebracht und eine ausgereifte Konzeptplanung vorgelegt, die mit allen Beteiligten und Betroffenen bereits abgestimmt und sofort umsetzbar ist.

Ziel des erforderlichen Grundsatzbeschlusses sei es, nach Jahren des Stillstandes in dieser bedeutenden Stadtmodernisierungsmaßnahme endlich in die Detail- und die Ausführungsplanung zu kommen, die einen Beginn der Baumaßnahmen 2012/2013 ermöglichen würde.

Sondersitzung von Ortsbeirat und Ausschuss

Da in der letzten Ausschusssitzung erneute Forderungen von der Politik nach sehr zeitaufwändigen alternativen Planungsvarianten und Verkehrskonzepten gestellt wurden, die etwa eine Umfahrung der Busse über die Raiffeisenzufahrt und damit den Wegfall der nördlichen Park & Ride-Plätze vorsehen würden, ist eine erneute Beratung im Ausschuss erforderlich geworden.

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Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau, Umwelt und Verkehr tagt daher, gemeinsam mit dem Ortsbeirat in einer Sondersitzung, am heutigen Mittwoch (25.) im Anschluss an eine Ortsbesichtigung um 18.30 Uhr im Rathaus. Bürger sowie Anwohner und Anlieger des gesamten Bahnhofsumfeldes sind aufgefordert, sich zu dem Ortstermin um 18.30 Uhr vor dem Bahnhofsgebäude einzufinden und sich an der abschließenden Meinungsbildung für die Fortführung der Planungen zu beteiligen. Ziel des Ausschusses ist es, bereits in der Stadtparlamentssitzung am 3. Mai, einen „klaren und realistischen Beschluss zu fassen, der dem Fachdienst ein zügiges Vorankommen in der Umsetzung der Neugestaltung des Bahnhofs ermöglicht, und nicht weitere zehn Jahre mit der Prüfung von Planungsvarianten ergebnislos vertan werden“, so Bludau.

Quelle: op-online.de

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