Bauarbeiten beginnen diese Woche

Ansturm auf Grundstücke

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Christian Früchtenicht, Markus Aumann, Bürgermeisterin Gabi Coutandin und Stadtrat Hans Wald (von links) unterzeichneten den städtebaulichen Vertrag.

Babenhausen - Vor rund 30 Jahren gab es mit dem Ost das letzte Baugebiet in der Kernstadt. Jetzt kommt ein neues hinzu. In dieser Woche haben die Erdarbeiten für das Baugebiet Lachewiese begonnen. Hügel an Hügel ist Mutterboden aufgetürmt. Von Stefan Scharkopf 

Am Donnerstagmittag haben Christian Früchtenicht von der gleichnamigen Projektentwicklung und Bauunternehmer Markus Aumann sowie Bürgermeisterin Gabi Coutandin und Stadtrat Hans Wald den Städtebaulichen Vertrag unterschrieben. Am Montag steht der Satzungsbeschluss für das Baugelände auf der Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung. Es dürfte eine breite Mehrheit geben. Der Magistrat hatte einer vorherigen Vermarktung zugestimmt. „Nachdem wir in den Stadtteilen Baugebiete realisiert haben, wollten wir auch für die Kernstadt etwas anbieten. Wir sind auch angesprochen worden von Leuten, die explizit in die Kernstadt wollten“, sagt Bürgermeisterin Gabi Coutandin.

Auf dem Areal der Lachewiese entstehen auf rund 33. 000 Quadratmetern 72 Bauplätze für Einfamilienhäuser. In Richtung Lache gibt es einen breiten Grünstreifen von rund 50 Metern. Früchtenicht und Aumann haben bereits bei anderen Baugebieten zusammengearbeitet, etwa in Dieburg auf dem umgewidmeten Gelände der Fachhochschule oder in Groß-Zimmern bei der alten Ziegelei. Wie beide sagten, habe es noch in keinem Fall eine so hohe Quote von Reservierungen gegeben. Lediglich sieben Grundstücke sind noch frei. Etwa 80 Prozent der Interessenten sind Ortsansässige, der Rest kommt von außerhalb. Zum größten Teil handelt es sich nach Angaben der Projektentwickler um junge Familien. Es gibt aber auch etwas ältere Interessenten, die aus ihrem derzeitigen Haus raus wollen, um in den Lachewiesen eine ebenerdige Wohnstatt, etwa einen Bungalow zu bauen und die seither genutzte Immobilie vermieten oder verkaufen wollen.

War es jahrelang so, dass Häuslebauer ein eher kleineres Grundstück mit kleinem Gartenanteil bevorzugten, wird auf der Lachewiese ein anderer Weg eingeschlagen. „Wir wollten Einfamilienhäuser mit großzügigeren Grundstücken anbieten“, so Früchtenicht und Aumann, „so dass die Kinder auch die Möglichkeit haben, im Garten zu spielen.“ Vorgesehen ist, dass die Erschließung so vorangetrieben wird, dass die Bauherren noch in diesem Jahr beginnen können. Läuft alles glatt, könnten bereits 2015 die ersten in ihr neues Haus einziehen.

Quelle: op-online.de

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