Breitbandausbau hat begonnen

Tempo ist unverzichtbar

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Die Spaten stehen Spalier für den Landrat.

Groß-Umstadt - Der erste Spatenstich ist getan. In Groß-Umstadt begannen jetzt die Arbeiten für den Ausbau des Breitband-Internets im Landkreis Darmstadt-Dieburg.

Die Maßnahme war zuvor öffentlich vom Landkreis ausgeschrieben worden, Sieger des Anbieter-Wettstreits war die Deutsche Telekom. Ab Sommer 2015 werden rund 28.330 Haushalte im Ausbaugebiet der Kommunen Fischbachtal, Groß-Bieberau, Groß-Umstadt, Otzberg, Ober-Ramstadt, Reinheim, Roßdorf, Mühltal und Modautal mit Datenübertragungsraten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) versorgt. Dafür werden im ersten Abschnitt des kreisweiten Ausbauprojekts insgesamt 117 Kilometer Glasfaserkabel und 140 Multifunktionsgehäuse verbaut. Das neue Netz setzt dabei auf die VDSL-Technologie, welche für die Übertragung von Daten eine Kombination aus Kupfer- und Glasfaserleitungen verwendet. Es soll dabei genügend Bandbreite bieten, dass die Nutzer gleichzeitig im Internet surfen, telefonieren und fernsehen können.

In Babenhausen, Schaafheim und Eppertshausen sollen die Umbaumaßnahmen im Frühjahr/Sommer 2015 beginnen. Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir begrüßt den Beginn des Breitbandausbaus im Landkreis Darmstadt-Dieburg: „Leistungsfähige Datenverbindungen sind eine unerlässliche Infrastruktur für Bürger und Unternehmen. Mit einem Versorgungsgrad von rund 63 Prozent aller Haushalte nimmt Hessen bereits jetzt eine Spitzenposition unter den Flächenländern ein, und es ist Ziel der Landesregierung, den Ausbau weiter zu beschleunigen. Der Landkreis unternimmt in Kooperation mit der Deutschen Telekom einen weiteren Schritt, der uns dem Ziel der flächendeckenden Versorgung bis Ende 2018 näher bringt“, erklärt der Regierungspolitiker.

„Gut, dass es nun los geht“, findet auch Landrat Klaus Peter Schellhaas. „Unsere Bürger können es kaum erwarten, bis die schnellen Internetanschlüsse endlich zur Verfügung stehen. Hohes Tempo im Internet ist heute unverzichtbar – beruflich und privat.“ Unterstützt wird der Landkreis in seinen Bemühungen vom Land Hessen. Bei zentralen Punkten im Planungsprozess stand das Land beratend und finanziell zur Seite. Für die Erstellung einer Breitband-Machbarkeitsstudien hat man in Wiesbaden 26.600 Euro Mitteln des Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie weitere 100.000 Euro für die Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) bereitgestellt.

ses

Quelle: op-online.de

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