Babenhäuser Rettungshundestaffel

Retter mit der kalten Schnauze

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Bernd Quambusch mit Siva und Judith Grön mit Luisa

Babenhausen - Die Babenhäuser Rettungshundestaffel des Roten Kreuzes (DRK) ist um ein einsatzfähiges Mensch-Hund-Team reicher. Bernd Quambusch und Bardino-Mix-Hündin Siva haben die Rettungshundeprüfung bestanden.

Begleitet wurden sie von Judith Grön und ihrer Holländischen Schäferhündin Luisa. Die beiden legten die Prüfung zum fünften Mal ab. Sie muss alle 18 Monate wiederholt werden, damit das Team einsatzfähig bleibt.

Ausgerichtet wurde die Prüfung von der DRK-Rettungshundestaffel Schwalm-Eder. Insgesamt stellten sich neun Teams aus Hessen und Baden-Württemberg den unabhängigen Prüfern. Doch nur fünf Teams konnten sich am Ende des Wochenendes über die bestandene Prüfung freuen – darunter die beiden Babenhäuser und ihre Tiere.

Eine Rettungshundeprüfung setzt sich aus mehreren Teilprüfungen zusammen. Dazu gehört Theorie für den Hundeführer und Anzeigen für den Hund. Dabei wird das Verhalten des Hundes an der vermissten Person überprüft. Eine weitere Aufgabe testet seinen Gehorsam. Auf einer Waldfläche, die etwa so groß ist wie fünf Fußballfelder, muss der Hund nach bis zu zwei vermissten Personen suchen.

Herrchen muss während dessen versuchen, sich zu orientieren und beweisen, dass es mit dem Funkgerät umgehen kann. Hat der Hund die Vermissten gefunden, muss sein Führer sie innerhalb von 20 Minuten versorgen. Am Ende der Prüfung muss der Hundeführer dieses Waldgebiet frei geben. Das heißt, er teilt der Einsatzleitung mit, dass sich in diesem Gelände zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Personen aufhalten.

  • Wer die Rettungshundeteams und ihre Arbeit kennenlernen möchte: Dieses Wochenende finden während des Altstadtfestes in Babenhausen am Samstagabend sowie am Sonntag mehrere Vorführungen statt.

Quelle: op-online.de

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