Abschlussparty des Fördervereins Freibad

Argentinisches Filet für den guten Zweck essen

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Bei südamerikanischem Flair feierten Gäste das nahende Ende der Freibadsaison.

Babenhausen - Mit den Begriffen „Macho“ oder „Chica“ hat der Babenhäuser in der Regel wenig zu tun.

Beim dritten und letzten Nachtschwimmen in diesem Jahr, das der Förderverein Freibad aufgrund des nahen Endes der Schwimmsaison mit einer Abschluss-Party verband, mussten sich hungrige Besucher für eine der beiden entscheiden: Mit dem auf der Speisekarte angeführten Machos-Cut landete ein Rinderfilet von satten 500 Gramm auf dem Teller, mit dem Chicas-Cut immerhin noch 300 Gramm.

Durchweg südamerikanisch sollte der Abend daherkommen, weshalb sich der Förderverein die Q-Bar ins Boot geholt hatte. Hinter dem Namen verbirgt sich ein Freundeskreis von rund 25 Personen, der beim Altstadtfest in Erscheinung tritt. „Vor fast 20 Jahren haben wir festgestellt, dass der Veranstaltung ein wenig südamerikanisches Flair und Ambiente, etwa mit Cuba-Libre, guttun würde“, erzählt Andrea Seitz.

Im Reigen der lokalen Vereine und Gruppen entwickelte sich daraus eines der beliebtesten Angebote beim Babenhäuser Heimatfest. Dazu trugen nicht zuletzt das argentinischen Rinderfilet und eine Auswahl feiner Zigarren bei. Da sich im Kreis vier Pärchen befinden, die zum Teil aus Venezuela stammen oder dort schon gelebt haben, könnte die originäre Verbundenheit zum südamerikanischen Kontinent kaum größer sein. Beim Rum vertraut man beispielsweise auf den hier wenig bekannten Geschmack des venezolanischen Cacique.

Fotos: Ferienspiele Babenhausen zu Gast im Freibad

Seit 2000 ist die Q-Bar beim Altstadtfest dabei. Aufgrund des Aufwands, den sie betreibt, hat man die Teilnahme auf einen zweijährigen Rhythmus reduziert. Der nächste Termin ist 2018. Neben Cocktails und Guacamole-Dip zu butterzarten Filetstücken gehören zum Auftritt auch stets die richtigen Klänge aus der Musikbox.

Die Q-Bar zog, verbunden mit der kostenfreien Nutzung des großen Außenpools, mehr als 200 Besucher ins Freibad. Aufgrund der milden, aber nicht ganz so warmen Temperaturen stand bei den meisten das Feiern über dem Schwimmen. Die Erlöse aus dem Bar-Betrieb fließen dem Förderverein zu. Damit bleiben die Venezuela-Babenhäuser ihrer Ausrichtung vom Altstadtfest treu, dass der Großteil der Einnahmen einem guten Zweck zufließt.

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Den Besuchern gefiel die Abschlussparty. „Wir essen, damit das Schwimmbad erhalten bleibt“, sagte Wolfgang Haus lachend. Der Dauerkarteninhaber war mit seiner Frau und einem Jahrgangskollegen angerückt. Humor versprühte er auch bei der Frage, ob er schon einmal in Südamerika war. „Nein, das nicht“, verriet Haus und ergänzte: „Das hält uns aber nicht vom Cuba-Libre-Trinken ab.“ (mj)

Quelle: op-online.de

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