Erste Bilanz zum E-Car-Sharing

Elektroflitzer Zoe ist an vielen Tagen noch verfügbar

+
Einmal aufladen bitte! Gestern Vormittag stand der Renault Zoe an der Stromtankstelle auf dem Parkplatz „Katholische Kirche“.

Babenhausen – Spontan sich den grünen Elektroflitzer ausleihen? Kein Problem. Von Norman Körtge

Wer sich gestern am frühen Nachmittag einen Überblick über die Verfügbarkeit des von der Energieversorgung Rodau (EVR) zur Verfügung gestellten Renault Zoe in der Carsharing-App verschaffte, sah freie Kapazitäten. Zum Beispiel für den gesamten heutigen Freitag. Fürs Wochenende war das Auto aber bereits komplett reserviert, für kommenden Montag ab 10.30 Uhr bis einschließlich Mittwoch war der Kleinwagen aber dann wieder durchweg verfügbar.

Die EVR – Gesellschafter sind zu 51 Prozent die Stadtwerke Rodgau und zu 49 Prozent die Maingau Energie – ist jedenfalls mit dem Start des E-Car-Sharing in der Gersprenzstadt zufrieden. „Wir hoffen aber, dass es in Zukunft noch besser angenommen wird und die Nutzerzahlen hochgehen“, heißt es auf Anfrage. Und diese liefert dann auch entsprechendes Zahlenmaterial. Seit der offiziellen Übergabe am 1. Oktober haben die 50 registrierten Nutzer, darunter die Stadt Babenhausen, mit dem Zoe 2 321 Kilometer zurückgelegt. Die längste Fahrt ging dabei über 141 Kilometer. Durchschnittlich war der Elektrowagen dabei für 4,1 Stunden ausgeliehen und es wurden dabei im Schnitt 28,31 Kilometer zurückgelegt. Die Daten lassen den Schluss zu, dass der Renault vor allem für kurze Fahrten rund um Babenhausen im Einsatz war.

Wie der cw-Wert den Verbrauch beeinflusst

Gut möglich, dass der entweder an den vom Energieversorger Entega aufgestellten Elektrozapfsäulen an der katholischen Kirche oder an der Stadthalle parkende Zoe demnächst Gesellschaft bekommt. Wie Bürgermeister Joachim Knoke auf Anfrage mitteilt, stehe die Stadt in Verhandlungen mit der Entega, um das E-Car-Sharing-Angebot auszuweiten. Nutznießer sollen in erster Linie die Mitarbeiter der Stadt sein. Gerade erst habe es einen Totalausfall eines städtischen Fahrzeugs gegeben. Ersatz könne über E-Car-Sharing geschaffen werden. Knokes Idee: Unter der Woche würde das Elektrofahrzeug der Entega – zur Auswahl stehen seiner Auskunft nach entweder ein BMW i3 oder ein Opel Ampera – Mitarbeitern der Stadtverwaltung zur Verfügung stehen, am Wochenende könnten es dann registrierte Nutzer ausleihen.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare