Knapp 30 Millionen Euro werden investiert

Kaserne in Babenhausen wird neues Wohngebiet - erste Details klar

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Sechs Wohnblocks hat die Nassauische Heimstätte in der Kaserne erworben.

Die ehemalige Kaserne wird bald zum Wohngebiet Kaisergärten - jetzt gibt es erste Details

Babenhausen – Das Frankfurter Unternehmen hat sechs der bestehenden Wohnblöcke gekauft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, heißt es in der Mitteilung. Lediglich die Gesamtinvestition, in der der Kaufpreis enthalten ist, wird genannt: 26,7 Millionen Euro.

Die derzeit 116 Wohnungen sind im Schnitt 116 Quadratmeter groß und verteilen sich auf sechs unterkellerte Wohngebäude aus den 1950er Jahren. Nach Modernisierungen in den Jahren 2008 und 2013 befinden sich diese in einem guten Zustand und verfügen bereits über eine gute Ausstattung, wovon sich Tausende Besucher beim Tag der offenen Tür im Oktober 2017 überzeugen konnten. Wie Kasernenkonversionsgesellschaft-Geschäftsführer Markus Aumann auf Nachfrage berichtet, handelt es sich bei den sechs Gebäuden um drei direkt an der Aschaffenburger Straße und drei weitere in zweiter Reihe.

Babenhausen: Neue Wohnungen

Beim Umbau wird in drei Häusern jeweils der mittlere Bereich mit den großen Wohnungen in drei kleinere Wohneinheiten unterteilt, berichtet die Nassauische Heimstätte von ihren Plänen. Dadurch sollen voraussichtlich ab kommenden Sommer insgesamt 140 Wohneinheiten mit einer Durchschnittsgröße von 99 Quadratmetern und einer Gesamtwohnfläche von fast 14 000 Quadratmetern zur Verfügung stehen. Etwa ein Drittel der Wohnungen, insbesondere die größeren, sollen nach dem Umbau für rund sechs Euro/Quadratmeter vermietet werden. Die durchschnittliche Kaltmiete wird bei etwa 6,50 Euro/Quadratmeter liegen.

Wohnungen werden saniert

Im Rahmen einer energetischen Sanierung werden außerdem die Kellerdecken gedämmt und die Heizanlage in Teilen erneuert. Darüber hinaus sind unter anderem ein neuer Außenanstrich sowie Vorstellbalkone für alle Wohnungen vorgesehen.

„Mit diesem Projekt verdreifachen wir unseren Bestand in Babenhausen“, ordnet der für Akquisition, Projektentwicklung und Immobilienmanagement zuständige Geschäftsführer Constantin Westphal den Ankauf ein. Bislang besitzt das Unternehmen 66 Wohnungen in der Gersprenzstadt. „Besonders freut es mich, dass wir hier künftig frei finanzierten Wohnraum zu Konditionen vermieten, die sich auf dem Niveau von geförderten Wohnungen bewegen. Dies bietet auch vielen unserer Bestandsmieter die Möglichkeit, eine größere Wohnung zu einem günstigen Mietpreis anzumieten“, so Westphal. Bürgermeister Joachim Knoke zeigt sich erfreut: „Der geplante Qualitätsstandard wie auch die Vielfältigkeit des Wohnangebots werden durch diese Entwicklung maßgeblich unterstützt“. nkö

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Quelle: op-online.de

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