Warten auf Neubau

Feldchenbrücke bald befahrbar

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Die neue Feldchenbrücke, die die marode Stahlbetonkonstruktion ersetzt, wurde gestern eingesetzt. Die Montagearbeiten dauern noch einige Tage an.

Was lange währte, wird bald wieder auch Fahrzeugen – vor allem landwirtschaftlichen – als Querung der dienen: die Feldchenbrücke, die zwischen Babenhausen und dem Stadtteil Sickenhofen vor rund zweieinhalb Jahren aus Sicherheitsgründen gesperrt werden musste. 

Babenhausen - Am Montagmorgen rückten schweres Gerät und Bauarbeiter einer Firma aus Klingenberg an, die marode Stahlbetonkonstruktion für knapp 300. 000 Euro zu erneuern.

Die Stadt hatte in der Vergangenheit reichlich Ärger mit diesem Bauwerk, musste doch eine erste Ausschreibung wiederholt werden, weil sie zunächst „keine wirtschaftlichen Angebote“ erzielte, wie Katharina Freckmann, die im Stadtbauamt für die Tiefbauarbeiten zuständig ist, erklärt. 16 Firmen waren angeschrieben worden, von denen acht Angebote einreichten. Das Unternehmen aus Klingenberg bekam mit 294 000 Euro letztlich den Zuschlag. Die Angebote waren von der zentralen Auftragsvergabestelle des Landkreises und einem von der Stadt dafür beauftragten Ingenieurbüro überprüft worden.

Rund 100 000 Euro kommt das spät beauftragte Brückenbauwerk die Stadt nun günstiger, als es das erste Ausschreibungsergebnis gekostet hätte, das man ausschlug. Doch die Brücken – rund 70 davon führen in Babenhausen und Ortsteilen über Gersprenz, Lache, Ohlebach und weitere kleine Fließgewässer – sind ein immerwährender Kostenfaktor. Als nächste Sanierung steht – wenn nichts dazwischen kommt – die Westringbrücke in der Kernstadt zwischen Wald- und Heinrichstraße an. „Wenn es der Haushalt hergibt“, weiß Freckmann. Man prüfe schon, wo eventuell Rückbauten von Brücken möglich wären, worauf man verzichten könne.

Doch nun geht es positiv weiter. Laut Planung sollte die Feldchenbrücke im November wieder für die Befahrung frei gegeben werden, doch die raschen Baufortschritte stimmen optimistisch, dass es zeitiger geht. Doch zunächst müssen nach der Endmontage noch einige Wegeanpassungen vorgenommen werden.

von Thomas Meier

Quelle: op-online.de

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