Grundwissen auf Plakaten

Bei Projekttagen bereiten Plakate Neuntklässler auf Job-Info-Börse vor

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Um gut vorbereitet die Job-Info-Börse besuchen zu können, sammelten Neuntklässler der Joachim-Schumann-Schule gestern Informationen über Ausbildungsberufe. Michael Spiehl (stehend) von der städtischen Kinder- und Jugendförderung organisierte den Projekttag mit.

Babenhausen – Vier Jahre ist es her, dass Niklas Albrecht in einem der Klassenzimmer der Joachim-Schumann-Schule saß und sich der damalige Neuntklässler auf die Job-Info-Börse vorbereitete. Von Norman Körtge

Gestern war der 18-Jährige wieder an seiner alten Schule – und wieder ging es um die Börse. Diesmal allerdings als FSJ-ler der städtischen Kinder- und Jugendförderung, um zusammen mit Jugendpfleger Michael Spiehl die Klasse 9/1 auf den in sechs Wochen stattfindenden Informationstag einzustimmen. Zwar habe Albrecht, wie er berichtet, damals noch gar nicht so recht gewusst, was er nach der Schule machen möchte, aber er habe seinerzeit ein Plakat zu einem kaufmännischen Beruf erstellt. Nach dem Ende seines Freiwilligen Sozialen Jahres im Sommer wird er nun eine Ausbildung zum Bürokaufmann beginnen.

Dass Neuntklässler in Sachen Berufswahl oft noch orientierungslos sind, sei normal, berichtet Spiehl. Knapp ein Viertel der Schüler habe sich zu Beginn des Projekttages dahingehend geäußert. Ziel der auch noch heute stattfindenden Vorbereitung ist es, dass die Schüler ganz unterschiedliche Berufe kennenlernen und sich ein Grundwissen über Einstiegsqualifikation, Ausbildungsdauer, Bezahlung, wichtige Fähigkeiten und Aufstiegsmöglichkeiten schaffen. Dazu erarbeiteten sie gestern und heute mithilfe von Katalogen und Informationen aus dem Internet Collagen mit den wichtigsten Informationen. Mit einem Einwahlzettel können sie sich schließlich für fünf Berufsfelder bei der Börse anmelden.

An der Integrierten Gesamtschule ergeben sich dabei für die Neuntklässler ganz unterschiedliche Perspektiven. Oskar und Besta etwa beschäftigen sich mit weiterführenden Schulen und bereiten Präsentationen für das Bachgau-Gymnasium und die Landrat-Gruber-Schule vor. Besta kann sich gut vorstellen, Medizin oder Psychologie zu studieren.

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Am Nachbartisch stehen hingegen Ausbildungsberufe hoch im Kurs. Alicia zum Beispiel möchte sich gerne mehr über die Ausbildung zur Logopädin informieren, Zoe und Stella machen sich über das Berufsfeld der Erzieherin schlau, wobei Zoe sich auch den Beruf des Raumausstatters oder eine Tätigkeit im medizinischen Bereich vorstellen kann.

Am Jungs-Tisch gibt es ebenfalls ganz konkrete Vorstellung. Während einer ein Plakat über den Beruf des Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikers anfertigt, hat ein anderer die Bundeswehr als Arbeitgeber für sich entdeckt. Er möchte Medizin studieren und Anästhesie-Arzt werden.

Quelle: op-online.de

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