Von Firmenfeier bis Heimkonzert

Band S.O.S. spielt individuelle Arrangements aus Pop- und Soulmusik

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„Some Other Stuff“, kurz S.O.S., nennt sich die Band, die ihr Publikum auf eine Zeitreise durch die Pop- und Soulmusik der letzten 30 Jahre einlädt.

„Wir haben uns lange gesucht und schließlich gefunden“, sagen die vier Mitglieder der Band „Some Other Stuff“, kurz S. O. S. , die seit Sommer 2016 gemeinsam mit viel Leidenschaft Musik machen.

Hergershausen – Mit ihrem entspannten, groovigen Sound waren sie in den vergangenen Wochen bereits zweimal in Babenhausen, einmal beim Ostermarkt auf dem Ranis-Hof und vor wenigen Tagen bei der Wahlkampfveranstaltung der Grünen, zu hören.

Das vielfältige Repertoire, auch mehrstimmig dargeboten, lädt ein auf eine Zeitreise durch die Pop- und Soulmusik der vergangenen 30 Jahre und umfasst bekannte deutsche, französische und englische Songs. Im ganz eigenen Stil interpretiert die Band Lieder von Max Mutzke, Chaka Khan, Prince, Alanis Morisette, Namika, Georg Michael, ZAZ und vielen mehr, mit vorwiegend akustischen Instrumenten und somit wenig Technik und Aufwand.

„Wir haben einfach Spaß; gemeinsamen Musik zu machen und möchten diesen auch auf unser Publikum übertragen. Die meisten von uns haben oder hatten auch schon andere Bandprojekte, aber bei S.O.S. sind wir von Anfang an so richtig auf einer Wellenlänge gewesen“, sagt Sängerin Isabell Dupke aus Hergershausen, die gemeinsam mit dem Habitzheimer Frank Schäfer (Gitarre, Background-Gesang), dem Dieburger Kim Remspecher (Cajon und Gesang) und Oliver Hess aus Reinheim (Bass), die Stammbesetzung bildet. Geprobt und auch aufgetreten wird aber regelmäßig mit Gastmusikern, wie beispielsweise dem Akkordeon- und Pianospieler Bernd Höhner aus Münster oder dem Dieburger Gerd Neumann, der für die Gitarrensoli zuständig ist.

Die Band kann sowohl für große Firmenevents, private Feierlichkeiten und für kleine Wohnzimmerkonzerte gebucht werden. Außerdem können Dupke und Schäfer als musikalisches Duo angefragt werden und begleiten mit berührenden Balladen private Veranstaltungen „in guten wie in schlechten Zeiten“, also von Hochzeiten, Geburtstagen und Taufen bis zu Trauerfeiern.

Dupke, die bereits seit 2005 als Frontfrau bei verschiedenen Duos und Bandprojekten ihrer Leidenschaft fürs Singen nachgeht, ist über ein „Casting“ zur Band gestoßen und zwischen ihr und den anderen habe es sofort gefunkt: „Es hat einfach alles gepasst, menschlich und musikalisch.“ Sie wurde als Sängerin ausgewählt und steht mit ihrer klaren und warmen Stimme seither bei S.O.S. auf der Bühne. Die Auswahl und die Ideen für die individuellen Arrangements der Songs sind Teamwork. „Bei uns gibt es nicht das Original zu hören“, sagt die Hergershäuserin, die im Risikomanagement einer Frankfurter Bank ihre Brötchen verdient und auch ein Programm anbieten kann, das Musik und Kleinkunst verbindet. Unter dem Namen „charmantfrech“ lebt sie dabei ihre Kreativität auch mit einer Bauchredner-Puppe, dem frechen Drachen Oskar, aus oder schlüpft fröhlich sächselnd in die Rolle von Frau Doktor Sachs. „Im vergangenen Jahr habe ich einen dreitägigen Bauchredner-Kurs gemacht. Oskar steckt noch in den Kinderschuhen, dennoch freue ich mich, wenn zusätzlich zu den musikalischen Auftritten auch Oskar „engagiert“ wird, damit ich das Bauchreden durch möglichst viel Übung professionalisieren kann“, sagt Dupke.

Die Band S.O.S. ist am Freitag, 21. Juni, ab 19.30 Uhr im Hofgut Habitzheim, am Tag darauf ab 15.30 Uhr in Maintal, Open-Air-Lounge Mainkultur und am Freitag, 28. Juni, ab 19 Uhr beim Hüttenfest in Zellhausen zu hören.

VON PETRA GRIMM

Quelle: op-online.de

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