Sporttag der Schule im Kirchgarten

Kein reiner Wettkampf

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Am Spiel mit dem bunten Fallschirm hatten die Mädels und Jungs ihre helle Freude. Neben den klassischen Leichtathletik-Disziplinen gab es auch Seilspringen oder Katz-und-Maus-Spiel.

Babenhausen - Beim Sporttag der Schule im Kirchgarten kommt der Spaß nicht zu kurz. Von Stefan Scharkopf 

Überall wuselt es auf dem Grün, auf dem normalerweise die Germania-Kicker dem Ball hinterherjagen. Lachen wechselt ab mit Rufen, Geschrei mit leisen Tönen. Am Donnerstag war das Publikum auf dem Rasen deutlich jünger als sonst. Grund: Die Schule im Kirchgarten (KiK) hatte zum Sporttag eingeladen. Dabei standen nicht nur die klassischen Disziplinen, die für das Sportabzeichen gewertet werden, auf dem Programm, sondern es gab auch vielfältige kreative Spiele.

Rund 335 Grundschüler waren aufgerufen, sich in den verschiedenen Disziplinen zu messen, sei es beim Hüpfen aus dem Stand oder dem Seilspringen. Aufgeteilt sind die Kik-Schüler in 16 Klassen. Früher hätte man zum Sporttag auch Bundesjugendspiele gesagt, doch den Begriff verwendet die Grundschule nicht. „Wir haben das Angebot bewusst erweitert“, sagte Sportlehrerin Jana Otto. Die Grundschule will damit ein wenig weg vom Wettkampfcharakter. Die gemessenen Zeiten und Weiten können aber dennoch in das Sportabzeichen mit einfließen. Geschicklichkeit, Motorik, Ausdauer wurden geschult.

Neben Laufen, Werfen und Weitspringen erwartete die Schüler noch eine ganze Reihe von Spielstationen, an denen sie ihre Fähigkeiten verbessern konnten, etwa beim Katz-und-Maus mit einem bunten Fallschirm. Los ging es mit einem gemeinsamen Aufwärmen und mit dem großen Staffelauf-Finale der Klassen 2 bis 4 und mit der Siegerehrung endete der Tag. Neben den sieben sportiven Stationen warteten noch zwei für Verpflegung auf. Der rührige Förderverein hatte jede Menge Wassermelonen zur Erfrischung der jungen Sportler geordert. Hunderte von Stücken wurde verteilt. Außer einigen Eltern, die an den Spielstationen mithalfen, standen auch die Sanitäter der Joachim-Schumann-Schule bei eventuellen Blessuren bereit. Im Einsatz waren auch einige Schüler des Bachgau-Gymnasiums, die gestoppt, gemessen und gerecht haben.

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Auch wenn es am Donnerstag von Kindern nur so wimmelte: Erstmals seit langem gibt es nur drei erste Klassen, bislang war es – zumindest in der jüngeren Zeit – immer eine mehr. Für das Schuljahr 2014/15 zeichnen sich aber wieder höhere Zahlen ab.

Quelle: op-online.de

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