Speere statt Pflugscharen

Stadt kauft Ackerland für Schulsportanlage des Landkreises

+
Auf einem Teil der Ackerfläche soll die Schulsportanlage entstehen. Im Hintergrund – hinter den Bäumen – befindet sich die Joachim-Schumann- und Edward-Flanagan-Schule.

Babenhausen – Jahrelang ist darüber gesprochen worden und seit Langem wird auch konkret geplant – zumindest was den Grundstücksankauf für das geplante Schulsportgelände des Landkreises Darmstadt-Dieburg angeht. Von Norman Körtge

Nun wird es langsam ernst. Wenn am kommenden Mittwoch, 27. Februar, die Stadtverordneten tagen, dann werden sie höchstwahrscheinlich auch mehrheitlich die Hand für den Ankauf dreier Flurstücke heben, die für die Sportanlage notwendig sind. Wie berichtet, stellt die Stadt das Grundstück, der Kreis als Schulträger trägt die Bau- und Unterhaltungskosten.

20 Euro pro Quadratmeter sollen die drei Eigentümer für ihre zwischen 2333 und 8970 Quadratmeter großen Grundstücke erhalten. Macht für insgesamt 17.173 Quadratmeter eine Gesamtsumme von 343.460 Euro. Wenn die Kaufverträge notariell beglaubigt sind, wird die Stadt den seit Anfang Januar vorliegenden Entwurf einer Verwaltungsvereinbarung mit dem Landkreis unterzeichnen. Zu dem Grundstückskaufpreis kommen noch zirka 55.000 Euro für das Erstellen des Bebaungsplans und die notwendigen Änderungen im Flächennutzungsplan.

Wie Bürgermeister Joachim Knoke in der jüngsten Bauausschuss-Sitzung mitteilte, könnte es wegen einzuhaltender Abstände zu Nachbargrundstücken sein, dass nur vier statt sechs Sprint-Einzelbahnen entstehen können. Der Landkreis würde auf dem Gelände Umkleiden mit Toiletten vorsehen, aber keine Duschen, da diese in den Schulsporthallen an der Joachim-Schumann-Schule genutzt werden könnten, so Knoke.

Bilder: Babenhausen und Stadtteile

Wie der Landkreis auf Anfrage mitteilte, gebe es für den Sportplatzbau noch keine detaillierte Planung und keinen Zeitplan. Erst nach dem Abschluss der Verwaltungsvereinbarung würde damit begonnen. „Aber natürlich wollen wir das Projekt mittelfristig umsetzen“, heißt es aus der Kreisverwaltung. Und auf Nachfrage eine weitere Nachricht: „Wir, als Schulträger, werden das Gelände auch außerhalb der Schulzeiten für Vereine zur Verfügung stellen.“

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare