Sichtliches Vergnügen beim Tanz

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Der Ball der beiden Gesangvereine, bei dem sich viele Gäste einfinden, ist mittlerweile der einzige seiner Art im östlichen Landkreisteil.

Babenhausen (pg) - In stilvollem Ambiente zu abwechslungsreicher Musik das Tanzbein schwingen war am Samstagabend wieder in der Babenhäuser Stadthalle angesagt. Die beiden Gesangvereine Volkschor-Sängerbund und Eintracht luden zum 16. Mal gemeinsam zum „Ball der Vielharmonie“ ein.

Das erste große gesellschaftliche Ereignis des neuen Jahres war mit gut 250 Gästen, darunter Bürgermeisterin Gabi Coutandin, Erste Kreisbeigeordnete Rosemarie Lück, Ortsvorsteher Adolf Breer und der Vorsitzende des Kreischorverbands, Andreas Larem, gut besucht.

Der Eintracht-Frauenchor bei seinem Auftritt.

Die runden Tische im großen Saal waren alle besetzt, lediglich im kleinen Saal waren zwei frei geblieben. Die hatte man für Gäste, die ihre Karten erst an der Abendkasse erstehen, noch eingeplant. „Die meisten Karten gehen ja im Vorverkauf weg. So wissen wir immer ungefähr, mit wie vielen Besuchern wir rechnen müssen. Dementsprechend stellen wir die Tische auf“, sagte Fritz Richter, der Vorsitzende des Volkschor-Sängerbundes. Im Wechsel mit dem Eintracht-Vorsitzenden Manfred Kunkel begrüßte er die Gäste, die mit sichtlichem Vergnügen zur Musik der Odenwälder Band Lärmfeuer tanzten und am späteren Abend auch noch von einer Flamenco-Tanzgruppe unterhalten wurden. Sechs Mädchen aus Langstadt und Schaafheim zwischen zehn und 13 Jahren zeigten den traditionellen spanischen Tanz.

Das Publikum habe sich über die Jahre etwas geändert, sagte Manfred Kunkel: „Früher waren es hauptsächlich Babenhäuser und Mitglieder befreundeter Gesangvereine, die zum Gegenbesuch kamen. Inzwischen kommen die Leute auch von weiter weg, ohne dass sie einen Bezug zu unserem Verein haben, allein weil sie gerne tanzen. Es gibt ja inzwischen nicht mehr viele Bälle“.

„Im Ostkreis ist es die einzige Veranstaltung dieser Art, die regelmäßig stattfindet“, ergänzte Fritz Richter.

Hungern musste keiner im Saal

Hungern musste auch keiner im Saal. Für die Zubereitung kleiner, kalter Speisen waren die Sängerinnen des Eintracht-Frauenchores „Women and Voices“, an der Spitze Vorsitzende Elfriede Hofmann, im Einsatz. Sie hatten auch wieder für die kreative Dekoration gesorgt. Die Tische zierten Gerbera und ein runder Leuchtkörper aus weißem Papier, „der den Frauen mit seinem Licht einen wunderbaren Teint zaubert“, wie eine der Sängerinnen versicherte.

Eröffnet wurde der Abend – wie es sich für einen Sängerball gehört – mit Chorgesang. Unter der Leitung von Anne Paul sorgte der Volkschor-Sängerbund mit „Aber bitte mit Sahne“ von Udo Jürgens für gute Laune. Der Eintracht-Frauenchor berührte die Zuhörer unter der Leitung von Rodrigo Affonso mit dem Lied „Nigra Sum“ von Pablo Casals. Der Männerchor, dirigiert von Patrick Lagerpusch, gab „Venite Adoremus“ von Verdi zum besten. Einen gemeinsamen Auftritt der drei Chöre gab es auch: „Klänge der Freude“ nach einem Satz von Willy Trapp erfüllten den Saal.

Quelle: op-online.de

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