Baumaßnahmen als Futter für Kerbspruch

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Kerbvadder Raffael Gassmann und die Kerbborsche und -mädchen ziehen mit dem Kerbstoffel ins Zelt ein.

Langstadt (rin) ‐ Die „riesigen Baumaßnahmen“ waren ein großes Thema im Langstädter Kerbspruch bei der Freiwilligen Feuerwehr.

Mit einer Großbaustelle verglich Kerbvadder Raffael Gassmann, der ebenso wie die zwölf Kerbborsche und die vier Kerbmädchen gerade einmal 16 Jahre alt ist, den Babenhäuser Stadtteil. Und dabei war die kaputte Hauptstraße jahrelang im Kerbspruch, bis „wie ein Wunder“, so Gassmann, „die Bagger anrollten“.

Weiter erzählte er von den Anfängen der Straßensanierung: „Leitungen wurden herausgerissen, wobei ein Missgeschick mit einer Wasserleitung passierte und Metzger Ewald plötzlich Wasser im Keller hatte.“ Nun sind die Straßenbauarbeiten in Langstadt so gut wie abgeschlossen und seit Montag ist auch die Durchfahrt von Schlierbach aus wieder offen. Aber ob das alle Langstädter wirklich freut? Raffael Gassman meinte: „Zwar dauerte es immer lange, bis man zuhause war, doch wenigstens waren Schlierbacher und Schaafheimer ausgesperrt.“

Naturtrübes, helles Kellerbier

Die Kerb nahmen drei Langstädter zum Anlass, um ihr selbst gebrautes Bier zu testen und Freunden und Bekannten vorzustellen. „Wingertsbräu“ steht auf den blauen Polo-Shirts der Männer. „Der Name für unser Bier kommt vom ‚Wingertsberg‘, den wir hier haben“, erklärte Hobbybrauer Markus Metzler. Das Wingertsbräu ist ein naturtrübes, helles Kellerbier. Und es schien gar nicht schlecht zu sein. „Das schmeckt aber gut!“ und „Herrlich“, lobten sich Markus Metzler, Peter Schweingruber und Joachim Selzer selbst.

Im Mai haben sie gemeinsam mit einem weiteren Kumpel sowie mit Unterstützung von Selzers Sohn Oliver, der gelernter Braumeister ist, das Eigengebräu hergestellt.

Quelle: op-online.de

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