Firma Schreier-Bau bezieht neuen Sitz

Ein Büro zum Hinschauen

+
Sie haben Anfang der Woche ihren Firmensitz im Industriegebiet. „Hinter der Altdörfer Kirche“ bezogen: Ulrike Schreier, Tom Schreier, Chef Alexander Schreier und Bauleiter Nador Eldor vor ebenfalls neugebauten Lagerhalle.

Babenhausen - Mit der Baufirma Schreier siedelt sich ein weiterer Betrieb im Industriegebiet „Hinter der Altdörfer Kirche“ an. Von Sebastian Schwarz 

Der zweistöckige Ziegelbau mit der großen Halle daneben im Babenhäuser Industriegebiet „Hinter der Altdörfer Kirche“ wirkt auf den ersten Blick nicht außergewöhnlich. Beim zweiten Hinschauen fällt dem Betrachter jedoch eine architektonische Besonderheit ins Auge. Ein Vordach aus hellbraunen Klinkersteinen, die Durchgänge mit geschwungenen Bögen, ziert den Eingang des Gebäudes. Hinter der Fassade mit dem imposanten Vorbau sitzt die Firma Schreier-Bau. Seit dem 1. September hat das Babenhäuser Bauunternehmen hier seinen neuen Firmensitz. Bisher residierte die Firma in Sickenhofen, doch der Standort reichte platzmäßig für das Personal nicht mehr aus. Etwas Neues musste her. Bereits im Oktober hatte das Unternehmen sein Lager auf das Grundstück am südwestlichen Ortsrand von Babenhausen verlegt, jetzt folgte auch das Büro.

Geplant war der Umzug schon länger, bereits im Jahr 2011 hatte man das Grundstück erworben. Insgesamt zwei Jahre lang dauerte der Neubau, den das Unternehmen selbst stemmte. „Wir haben vom Fundament bis zum Dach alles selbst gemacht“, erzählt Ulrike Schreier, die das Unternehmen zusammen mit ihrem Mann Alexander leitet. „Das war schon eine anstrengende Zeit“, ergänzt sie. Denn selbstverständlich sei währenddessen der normale Betrieb auch weitergelaufen. Dass sie ihren neuen Sitz in Babenhausen wollen, stand für die Schreiers schnell fest. „Wir sind schon immer Babenhäuser, wir wollten nicht weg von hier“, sagt Ulrike Schreier. Gegründet 1995 in Harpertshausen, hatte die Baufirma seit 2003 ihren Sitz in der Hegerstraße in Sickenhofen. Dort waren jedoch Büro und Lager getrennt. „Wir wollten diese schon immer an einem Platz vereinen“, begründet Schreier die Standortwahl.

Das Büro wird zum Ausstellungsraum

Auch sei die gute Anbindung an die Bundesstraße 26, die in Sichtweite des Firmgrundstücks liegt, ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung gewesen. Rund 1800 Quadratmeter ist das neue Firmengelände groß. Und dort herrscht schon reger Betrieb. Im Lager stapeln sich bereits allerhand Baumaterialien, ein großer gelber Bagger steht vor der Halle und wartet auf seinen Einsatz. Auf dem Hof Paletten mit grauen Steinen, direkt daneben liegen große, grau-braune Felsblöcke. Auf rund 500 Quadratmetern werden Maschinen und Baumaterialien gelagert. Daneben im Büro gibt es für die 15 Mitarbeiter, davon vier im Büro und elf gewerbliche, neben den Büroräumen auch einen Sozialraum, eine Dusche und Umkleideräume. Das Büro soll indes nicht nur den Mitarbeitern als Unterkunft dienen. Es ist auch ein Ausstellungsraum, um den Kunden zu zeigen, welche Möglichkeiten sie haben, wie etwa der Klinker-vorbau.

Das bedeuten Immobilien-Codes

"Unverbaute Lage" und "gut erhalten": Das bedeuten Immobilien-Codes

Auch im Gebäude finden sich zahlreiche weitere Anschauungsobjekte. Zum Beispiel im Büro von Chef Alexander Schreier. Eine der Wände in seinem Büro ist eine sogenannte Sichtbetonwand mit einer glatten grauen Oberfläche. „Wir haben verschiedene Materialien verbaut, um dem Kunden zu zeigen, was möglich ist“, sagt Ulrike Schreier. „Es ist schon etwas anderes, die Materialien verbaut zu sehen als gestapelt“, ergänzt Bauleiter Nader Eldor die Entscheidung, das eigene Büro zum Ausstellungsraum zu machen. „Die Kunden können gleich auf einer größeren Fläche sehen, wie ein Baustoff aussieht“, erläutert er. In seinem eigenen Büro bildet eine Wand aus roten Ziegeln den architektonischen Hingucker. „Wir haben versucht, verschiedene Ausführungs- und Gestaltungsmöglichkeiten der Materialien hier zu zeigen“, sagt der Bauexperte. Auch der Außenbereich wird noch hergerichtet, das Thema Wegegestaltung soll den Kunden hier vorgeführt werden.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare