Ehemaliges Feuerwehrgelände

Jetzt soll es zügig vorangehen

+
Auf dem ehemaligen Feuerwehrgelände beginnen am Montag vorbereitende Arbeiten für die Bebauung. Mit der Suche nach Überbleibseln aus dem Zweiten Weltkrieg geht es los. Parken ist dann auf dem Gelände nicht mehr möglich. Schilder an der Einfahrt weisen darauf hin.

Babenhausen - Auf dem ehemaligen Feuerwehrgelände beginnen am Montag vorbereitende Arbeiten für die Bebauung. Von Stefan Scharkopf 

Auf dem ehemaligen Feuerwehrgelände geht es kommende Woche los. Die Bebauung des Areals mit Seniorenwohnungen wurde, wie berichtet, Ende Januar unter Dach und Fach gebracht. Bis auf die Grünen sprachen sich alle Parlamentarier dafür aus.

Der Kaufpreis wurde bezahlt, der Eigentümerwechsel ist erfolgt, wie es aus dem Rathaus dazu heißt. Vorgesehen ist auf dem Geviert, das seit rund 20 Jahren als Parkplatz diente, nun vornehmlich Wohnen für Senioren. Gedacht ist auch an ein Sanitätsgeschäft, die Details stehen aber noch aus. Es laufen zudem Gespräche, ob ein Arzt mit einzieht, Interessenten gibt es offenbar bereits. Erwartet werden rund 84 Bewohner auf dem „AltstadtQuartier“ genannten Areal. Entstehen soll dort eine lockere Bebauung mit vier Häusern. Die Denkmalbehörde ist mit den bisherigen Planungen einverstanden.

Kanalentlastung für die Altstadt

Lesen Sie dazu auch:

Wohnungen statt Schotter

Die Vorbereitungen für erste Baumaßnahmen laufen bereits intensiv an. Ab Montag, 17. Februar, bleibt die Parkfläche geschlossen, denn dann beginnt die Untersuchung auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg. Im März fangen die Versorgungsfirmen mit der Verlegung von Leitungen und Rohren an, die nahe des künftigen Altstadt-Rundwegs entlang der Stadtmauer geführt werden. In den Sommerferien folgt die Ergänzung und Verknüpfung des Kanalsystems in der Fahrstraße, Ecke Ludwigstraße. „Damit wird nicht nur die Erschließung des Baugeländes gesichert, sondern insgesamt auch eine Kanalentlastung für die Altstadt erreicht“, sagt dazu Bürgermeisterin Gabi Coutandin.

Dafür ist eine Vollsperrung notwendig, die ursprünglich für die Osterferien vorgesehen war. Nun hat die Stadtverwaltung sie in die Sommerferien verschoben – die Zeit, in denen viele Betriebe und Familien ohnehin Urlaub machen.

Um den Kunden der umliegenden Geschäfte entgegenzukommen, werden mehrere Dauerparkplätze an der katholischen Kirche und an der Stadtmauer in Kurzzeit-Parkplätze umgewandelt, die auf 30 Minuten begrenzt sind, um schnell mal einen Sprung in eins der Geschäfte machen oder sich etwas zu essen holen. Eine genaue Zahl wurde nicht genannt.

Katastrophenschutzübung der Offenen Schule

Feuerwehr und Katastrophenschutz im Einsatz 

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare