„Ur-Babenhäuser“ will Bürgermeister werden

Bernd Buchinger tritt zur Wahl an

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Bernd Buchinger

Babenhausen - Aus dem Trio wird ein Quartett: Zur Bürgermeisterwahl am 28. September stellt sich nun noch ein vierter Kandidat. Der parteilose Bernd Buchinger tritt gegen Achim Knoke (SPD), Rüdiger Manowski (CDU) und Heinz Schumacher („Bürger“) an.

Weitere Kandidaten gibt es nicht mehr. Am Donnerstag lief die Bewerbungsfrist ab. „Die Zeit ist reif“, dachte sich Bernd Buchinger und gab kurz vor Toresschluss noch seine Unterlagen ab. 74 Unterstützerunterschriften musste er im Wahlamt vorlegen, doppelt so viele wie das Stadtparlament Sitze hat. Die hatte er ruckzuck zusammen. Buchinger ist 50 Jahre alt und von Beruf Gastronom. Gelernt hat er Koch und Konditor. Der Ur-Babenhäuser ist verheiratet und wie er am Telefon sagte, „nervenstark durch fünf Kinder“.

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Erfahrungen in der Kommunalpolitik hat Buchinger nicht. Er war und ist kein Stadtverordneter, aber gerade das sieht er als Vorteil an. „Ich glaube, dass ein freier Kopf der Stadt gut tut“, sagte er, „dass wurde mir auch von vielen Bürgern bestätigt. Ich glaube auch, dass die Bürger zum Teil verärgert sind, was auch mit Parteipolitik zu tun hat.“ Er müsse sich nicht an einer Partei orientieren, sondern an den Wünschen der Bürger. Auch ohne jeweils selbst politisch aktiv gewesen zu sein, habe er sich dennoch für das Geschehen in seiner Heimatstadt interessiert.

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Zu seinen Beweggründen anzutreten, sagte er, dass die Zeit „reif ist“. Die Familie stehe voll hinter seiner Kandidatur. Derzeit arbeitet Buchinger an seinem Wahlprogramm, das er mit seinen Unterstützern ausarbeitet. Erste Angaben darüber, wo seine Schwerpunkte im Wahlkampf sein werden, wollte er noch nicht verraten. Nur soviel: „Mein Wahlspruch heißt: Bawwehause is schee. Und dass es so bleibt, daran will ich mitarbeiten. Mit gesundem Menschenverstand.“

st

Quelle: op-online.de

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