Was beschäftigt die Babenhäuser 2009?

Babenhausen - Die Wirtschaftskrise beschäftigt derzeit ganz Deutschland und sorgt bei vielen Bundesbürgern für Angst und Verunsicherung im Hinblick auf ihre Zukunft.

Wie sich die Krise auf die Stimmung der Babenhäuser Bürger auswirkt und was das Jahr 2009 an Veränderungen mit sich bringt, wollte die Redaktion der OFFENBACH-POST wissen und hat Passanten in einer Einkaufsstraße befragt:

Okan Gökce (16, Schüler): „Ich habe noch keine genaue Vorstellung meiner Zukunft. Ich mache gerade meinen Schulabschluss, daher hoffe ich den Beruf meiner Wahl zu finden. Die Gesamtlage der Wirtschaft wird sich im Laufe der Zeit wieder verbessern, konkret dazu kann ich mich daher noch nicht äußern.“

Norbert Söder (52, Landschaftsgärtner): „Meine Lage zur Zeit ist wirklich miserabel. Ich bekomme Hartz-IV seit Juli 2008, daher reicht mein Geld gerade so zum Leben. So etwas wie Extras gibt es nicht mehr für mich.“

Anneliese Schnetz (73, Rentnerin): „Mich stört die Wirtschaftskrise im allgemeinen nicht unbedingt. Ich bin von Natur aus ein sehr bescheidener Mensch und kann so damit besser umgehen. So etwas wie ein Stück Torte kann ich mir noch leisten, jedoch für anderen Luxus reicht mein Geld auch nicht weiter.“

Erna Fischer (57, Rentnerin): „Die Wirtschaftskrise hat fatale Auswirkungen und ist nach meiner Meinung unverantwortlich. Parteien werden zu Machtparteien und die Politik sieht nicht mal mehr die leidenden ärmeren Menschen. Gerade Familien mit Kindern haben es heutzutage schwer. Jedoch, ich persönlich habe nichts mit der Wirtschaftskrise zu tun, ich bekomme meine Rente und kann damit auch leben.“

Adolf Breer (65, Rentner): „Die Unterschiede zwischen reich und arm sind heutzutage so weit auseinander gegangen, da die Elite nur an sich denkt und niemand an die Leidenden. Jene, die Geld haben werden immer besessener und die, die nichts haben bekommen auch nichts. Heutzutage kann man sich nur noch auf Experten verlassen, hat man ja gesehen an den Aktienkursen. Ich bin nicht von der Krise betroffen, aber viele andere Menschen.“

Quelle: op-online.de

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