Was bieten die Spielplätze?

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Lara Kreß, Lukas Ankenbrand und andere Mitglieder des Jugendforums nahmen die Spielplätze - wie hier in der Feldbergstraße in Hergershausen - unter die Lupe, machten sich Notizen und fotografierten vieles. Begleitet wurden sie von der Berufspraktikantin der städtischen Jugendförderung, Christina Salzner (Mitte).

Babenhausen (st) ‐ Mitglieder des Jugendforums fuhren gestern in ihrer Freistunde zusammen mit Christina Salzner, Berufspraktikantin bei der Kinder- und Jugendförderung, und in Kooperation mit den Mitarbeitern des Tiefbaus aus dem Fachbereich Bau- und Stadtplanung alle städtischen Bolz- und Spielplätze ab, um diese aus der Sichtweise der „jungen Experten“ einmal näher unter die Lupe zu nehmen.

Diese Idee resultiert aus einem Beschluss des Magistrates aus dem Jahre 2008, der die Beteiligung des Jugendforums für künftige Planungen sowie bei Um- oder Neugestaltungen von Spielplätzen vorsieht. Die Mitglieder des Jugendforums sind altersbedingt „näher“ an den Bedürfnissen und Wünschen von Kindern und können so aus jugendlicher Sicht die Gegebenheiten der Spielplätze gut und kindgerecht beurteilen.

Die Überprüfung der Anlagen war ein Beitrag zum „1. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit“, der gestern begangen wurde.

Zehn Spielplätze und drei Bolzplätze in der Kernstadt und ebenso viele in den Stadtteilen nahmen die rund zehn aktiven Mitglieder des Jugendforums in wechselnden Schichten unter die Lupe und notierten fleißig Verbesserungsvorschläge, nahmen aber auch auf, was ihnen gut gefiel. Den Spielplatz in Langstadt ließen die jungen Leute außer acht, denn der bedarf dringend der Bearbeitung.

Zeitgleich gab es in der Jürgen-Schumann-Straße eine „Graffiti-Aktion zur Verschönerung des Ortsbildes“. Den jungen Graffiti-Künstlern dienten hierbei zwei Wahrzeichen und das Wappen Babenhausens als Inspiration, die schließlich auch die Grundstücksmauer zieren werden. Erfahrungsgemäß wird mit solchen „Präventiven Graffiti“ erreicht, dass große, helle und unifarbene (Gebäude-)Flächen nicht für sogenanntes „Wildes Graffiti“ oder „Schmierereien“ genutzt werden. Somit entsprechen beide Aktionen natürlich auch dem Gedanken der Nachhaltigkeit.

Quelle: op-online.de

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