Ab Mai Regionalbibliothek nutzbar

Von außen schmuck, und im Inneren geht es auch voran beim Territorialmuseum. -  Foto: Scharkopf

Babenhausen - Die nächste Hürde zur Eröffnung des Babenhäuser Territorialmuseums wurde nun genommen. Der Heimat- und Geschichtsverein (HGV) stimmte in seiner Jahreshauptversammlung dem Pachtvertrag zwischen Verein und Stiftung ohne weitere Diskussionen zu. Von Ursula Friedrich

Der Geschichtsverein will das Museum in der Amtsgasse 32 als (ehrenamtlicher) Betreiber mit Leben füllen und außerdem seinen Vereinssitz in das historische Objekt verlegen (wir berichteten). Dieter Aumann, Vorsitzender der Stiftung, die Sanierung und Umbau des Museums federführend betreibt, berichtete über den Fortschritt der Bauarbeiten.

Ab Mai sind die Regionalbibliothek und der Vortragsraum des Museums im Erdgeschoss nutzbar. Die Ausschreibung für Vitrinen und Wandtafeln soll dann erfolgen, sagte Georg Wittenberger, der sich im Vorstand des HGV engagiert, aber auch die Stiftung repräsentiert. Bis Oktober soll auch der Keller, der eine Ausstellung zur Vor- und Frühgeschichte Babenhausen gewidmet wird, fertig gestellt sein. Dann, so der Plan, soll das Territorialmuseum feierlich eröffnet werden.

Eine neu gegründete Arbeitsgemeinschaft Museum wird sich in den kommenden Wochen mit den vielen Details beschäftigen, die mit der Betreibung des Museums einhergehen. „Ich hoffe, dass auch die Restfinanzierung für das Museum noch gut läuft“, sagte Georg Wittenberger. Interessenten, Sponsoren und Förderer können sich beim Ostermarkt am kommenden Wochenende, 23. und 24. März, detailliert informieren. Der Heimatverein wird mit einem Stand in der Stadthalle vertreten sein. Auch ein Flyer zum Museum liegt druckfrisch vor.

Mit modernen Gestaltungsmöglichkeiten soll in dem historischen Gebäude in der Amtsgasse die Geschichte der Stadt (seit 1295 hat Babenhausen Stadtrecht), ihre vielen Gesichter als Garnisonsstadt oder als Ausgangspunkt der Kunststoffstraße, Persönlichkeiten und vieles mehr dargestellt werden. Das Museum wird auch als Herberge für die umfangreiche Forschungsarbeit des Geschichtsvereins dienen. Außerdem soll es als Veranstaltungsort für Seminare, Vorträge und mehr dienen – stets unter dem Banner des Stiftungszweckes „Kultur, Kunst, Geschichte“.

Schlusslicht in der Planung ist das Obergeschoss, dessen Fertigstellung vermutlich erst im Frühjahr 2014 abgeschlossen sein wird. Bis dahin soll auch der Umzug des Vereins aus der Stadtmühle abgeschlossen sein. Die Umzugskisten würden jedoch frühestens Ende des Jahres gepackt, so Georg Wittenberger, die Umsiedlung wird sukzessive erfolgen, während der Fokus der Vereinsaktivitäten auf der Eröffnung des Museums liegt.

Quelle: op-online.de

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