Blutspender seit dem 18. Lebensjahr

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Für seine 125. Blutspende kam Erwin Beck (Mitte) beim jüngsten Blutspendetermin in der Stadthalle zu Ehren. Eric Max (links) vom Blutspendedienst dankte ihm und überreichte eine Urkunde, Ehrennadel und einen Einkaufsgutschein. Vom Babenhäuser Ortsverein erhielt er einen Geschenkkorb, den Ehrenvorsitzender Heinz Willand überreichte.

Babenhausen ‐ „Das ist schon etwas ganz Besonderes, wenn jemand 125 Mal zum Blutspenden gekommen ist. Das gibt es nicht oft“, sagt Eric Max, Werbereferent des Blutspendedienstes Baden-Württemberg-Hessen. Von Petra Grimm

Beim jüngsten Termin in der Stadthalle ehrte er gemeinsam mit Heinz Willand, dem Ehrenvorsitzenden des örtlichen DRK, Erwin Beck, der seit seinem 18. Lebensjahr regelmäßig den kostbaren Lebenssaft abgibt, jetzt zum 125. Mal. „Ich habe damit angefangen, weil ich damals Mitglied im Roten Kreuz war“, erzählt Erwin Beck.

Der 68-jährige Babenhäuser ist dabei geblieben. Was heute auch nicht selbstverständlich ist. „Nur 25 Prozent der Erstspender kommen im gleichen Jahr noch einmal zum Spenden“, weiß Eric Max, der in diesem Jahr deutlich weniger Erstspender hat, als im Vorjahr. „Da hatten wir zum Anreiz ein Strandhandtuch, auf dem ein ,Mensch ärgere Dich nicht‘-Spiel aufgedruckt war. Das konnte man so nirgends kaufen. Das hat einige bewogen, zum ersten Mal zu kommen. Mit der kleinen Kühltasche, die es in diesem Jahr gibt, hatten wir nicht so viel Erfolg“, bedauert er. „Wir bemerken schon, dass wir mit kleinen Geschenken einen Anreiz schaffen können“, erzählt Max. So gibt es Anfang des Jahres für alle Spender ein Geschenk. „Denn da wird mehr Blut gebraucht, weil die Ärzte viele Operationen vom Jahresende ins neue Jahr verschieben“, sagt er.

115 Spendewillige kamen zur jüngsten Aktion, darunter acht „Ersttäter“. Neben Beck wurden noch Thomas Merker (100), Jürgen Zimmermann (75) und Torsten Kreiß (10) geehrt und beschenkt. Nächster Termin ist 25. November.

Quelle: op-online.de

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