Meinungsverschiedenheiten

"Unüberwindbare Meinungsverschiedenheiten": Bornschlegell wechselt von FWB zur CDU

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Aufgrund von „unüberwindbaren Meinungsverschiedenheiten mit dem Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Heil“ habe er sich entschlossen, die Fraktion der Freien Wähler Babenhausen zu verlassen, gibt gestern Nachmittag Stadtverordneter Frank Bornschlegell in einer Mitteilung bekannt.

Aufgrund von „unüberwindbaren Meinungsverschiedenheiten mit dem Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Heil“ habe er sich entschlossen, die Fraktion der Freien Wähler Babenhausen zu verlassen, gibt gestern Nachmittag Stadtverordneter Frank Bornschlegell in einer Mitteilung bekannt.

Babenhausen – Und: „Nach der Sommerpause werde ich der Fraktion der CDU angehören, die mich einstimmig in ihre Fraktion aufgenommen hat. “. .

Zu seiner Entscheidung hätten mehrere Gründe geführt: „In einem politischen Prozess erreicht man nur dann ein Ergebnis, wenn man zu Kompromissen bereit ist. An dieser Fähigkeit fehlt es Herrn Heil, wodurch es immer wieder zu Konflikten kam.“ In den vergangenen Monaten hätten immer wieder Entscheidungen getroffen werden sollen, die sich nach seinem Empfinden weniger an der Sache orientierten, als an den Personen, die hinter den Anliegen stünden. Durch seine Tätigkeit als Steuerberater und als Familienvater sei es ihm nicht möglich, an allen Fraktionssitzungen teilzunehmen, was Heil immer wieder zum Thema gemacht habe. „Mein politisches Engagement ist ehrenamtlich und muss mit Familie und Beruf vereinbart werden“, betont Bornschlegell, der in der dritten Legislatur für die FWB im Parlament saß.

Letzter Auslöser sei die Abstimmung zum Grünewaldgelände gewesen: „Ich wollte der Bebauung zustimmen, habe mich aber enthalten, da die Fraktion gegen das Projekt stimmen wollte und ich an der Fraktionssitzung des Vortags nicht teilnehmen konnte.“ Seine positive Haltung zum Projekt sei bekannt. Durch seine Enthaltung wurde die Offenlage des Projekts beschlossen. Daraufhin habe Heil alle Fraktionsmitglieder eingeladen, „um über mich Gericht zuhalten“. Dieses Vorgehen habe er als undemokratisch und nicht vereinbar mit dem Selbstverständnis der Freien Wähler empfunden.  

tm

Quelle: op-online.de

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