Chronik kommt ins Stadtarchiv

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Eine Ansicht des Breschturms zur Zeit von 1924/25 hat Helmut Lautz als Titel für den zweiten Band der Jahrgangschronik geschaffen.

Babenhausen (wg) ‐ Der Babenhäuser Schuljahrgang 1924/25 hat ein Vierteljahrhundert eine besondere Tradition gepflegt: In zwei festen Büchern wurde eine ausführliche Chronik geführt.

Diese Chronik, zu der auch ein Aktenordner mit weiteren Unterlagen des Jahrganges gehört, hat Ria Fischer jetzt in Absprache mit Sophie Fengel und Kurt Seibert dem Stadtarchiv Babenhausen zur sicheren Aufbewahrung übergeben. Im Stadtarchiv, in dem sich bereits seit längerer Zeit schon die Fahne des Jahrgangs befindet, hat Georg Wittenberger die Unterlagen übernommen. „Diese stellen als zeitgeschichtliche Dokumente eine wertvolle Bereicherung der bereits vorhandenen Unterlagen dar und können kommenden Generationen unter Beachtung des gültigen Datenschutzes bei Forschungsarbeiten hilfreich als Zeitzeugenmaterial zur Verfügung stehen“, betonte Wittenberger.

Die beiden Bände enthalten nicht nur die Protokolle der Jahrgangstreffen, sondern darüber hinaus auch Aufzeichnungen, Zeitungsausschnitte, Fotos, Lebensläufe sowie Briefe von einzelnen Jahrgangsmitgliedern. Illustriert sind die vielen Beiträge mit Zeichnungen und Aquarellen von Helmut Lautz. Typische Babenhäuser Motive erfreuen dabei das Auge.

Der erste Band beginnt mit einer Ansicht der Mühlgasse

Die Ansicht der Mühlgasse mit dem Hexenturm, früher Mühlturm, ziert den ersten Band der Chronik des Jahrgangs 1924/25.

Dieses Buch wurde angelegt „Zur Erinnerung an unsere 60. Feier des Jahrganges 1924/25 am 27. April 1985 in der Stadthalle zu Babenhausen“. Der zweite Band zeigt eine Ansicht des Breschturmes und beginnt mit dem Jahr 2001 und dem Spruch „Alle guten Wünsche dem Schuljahr 1924/25 im ‚Neuen‘ Jahrhundert“.
Das Archiv als Gedächtnis der Stadt stellt sicher den idealen Aufbewahrungsort für zeitgeschichtliche Dokumente in Schrift- und Bildform dar. „Es ist erfreulich, dass immer wieder Bürger der Stadt Babenhausen und seiner Stadtteile dem Archiv Nachlässen mit Aufzeichnungen und Urkunden, also Dokumente jeglicher Art, bringen, um sie der Nachwelt zu erhalten“, sagte Wittenberger.

Er lobte dabei ganz besonders die Initiative des Jahrganges 1924/25 unter Federführung von Ria Fischer, die sich als langjährige Archivleiterin vorbildlich für den Schutz des Kulturgut eingesetzt habe und dafür im Jahre 2007 mit dem Hessischen Archivpreis ausgezeichnet wurde.

Quelle: op-online.de

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