Dezernent hält an Sonderweg fest

Babenhausen/Darmstadt-Dieburg ‐ Im Ostkreis bleibt die Babenhäuser Joachim-Schumann-Schule im Gespräch. Es wird angestrebt, an der kooperativen Gesamtschule neben dem G8-Zweig einen parallel verlaufenden schulformübergreifenden Zweig einer integrierten Gesamtschule (IGS) anzubieten. Von Dirk Beutel

Sprich: Die Weichenstellung um G8 und G9 in Babenhausen gemeinsam laufen zu lassen, wird weiterhin im Auge behalten. Für das Dieburger Alfred-Delp-Oberstufengymnasium ist eine Kapazitätsbegrenzung vorgesehen.

Neben einigen zusätzlichen Veränderungen im Westkreis waren dies die wichtigsten Änderungenm, die im neuen, fast 600 Seiten dicken Schulentwicklungsplan vorgesehen sind, den Schuldezernent Christel Fleischmann (Grüne) im Kreisparlament vorstellte. Dabei wollte er dem Plenum eigentlich etwas ganz anderes vorlegen.

Verknüpfung der schulischen Einzugsbereiche

Seit 2007 befand sich der Schuldezernent des Landkreises Darmstadt-Dieburg mit seinem Amtskollegen aus Darmstadt, Dierk Molter (FDP), in gemeinsamen Gesprächen und Planungen für einen gemeinsamen Schulentwicklungsplan. Das konzeptionelle und pädagogische Ziel: Aus Darmstadt und dem Landkreis sechs Teilregionen, sogenannte Bildungsregionen, zu machen, „mit denen gezielt eine Verknüpfung der schulischen Einzugsbereiche erreicht werden sollte“, sagt Fleischmann. Innerhalb dieser Regionen sollte ein aufeinander abgestimmtes, wohnortnahes und umfassendes Bildungsangebot gewährleistet werden.

Kapazitätsbegrenzung in Dieburg

Ein Schwerpunkt ist, am Antrag der Joachim-Schumann-Schule „Errichtung einer Gesamtschule mit einem G8-Zweig und einem schulformübergreifenden Zweig“ festzuhalten. Bereits 2009 stellte die Schule einen entsprechenden Antrag für dieses Sondermodell, den das hessische Schulgesetz so nicht vorsieht. Dem stimmte der Kreistag im Juli 2009 zu. Allerdings sperrte sich damals das Hessische Kultusministerium, das den Antrag am 25. September 2009 ablehnte.

Die Kapazitätsbegrenzung in Dieburg soll ab dem Schuljahr 2012/2013 in die Praxis umgesetzt werden. Dann soll die Zahl von 225 Schülern pro Jahrgang nicht mehr überschritten werden.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Pixelio

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare