Mal eigenen Ort von oben sehen

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29 Kinder freuen sich auf ihren Freiflug mit einem kleinen Sportflieger. Die Verkehrswacht Dieburg und Reinheim und der Babenhäuser Luftsportclub (LSC) machen es möglich.

Babenhausen ‐ Ein ganz kleines bisschen Bammel hat Celine Wolter schon. Aber hauptsächlich freut sie sich. Auf dem Flugplatz des Babenhäuser Luftsportclubs (LSC) steht die Schülerin der Hergershäuser Bachwiesenschule und wartet auf ihren Flug. Von Ulrike Bernauer

Die ersten drei Kinder befinden sich schon in den Lüften und fliegen über ihre jeweiligen Heimatorte. Celine hat Hergershausen noch nie aus der Luft gesehen und ist ganz gespannt. In einer solch kleinen Maschine ist auch Vater Jörg noch nie geflogen, den Babenhäuser Stadtteil hat er jedoch schon einmal von oben gesehen, allerdings aus einem Fesselballon.

29 Kinder haben in diesem Jahr wieder einen Freiflug gewonnen. Sie hatten bei einer Fahrradprüfung der Verkehrswacht Dieburg und Reinheim teilgenommen und ihre Prüfung auch bestanden. Und ganz wichtig: Sie haben dann ein Kärtchen an die Verkehrswacht mit ihrem Namen geschrieben, so dass sie gelost werden konnten.

Klaus Pauls, Leiter der Polizeistation Dieburg, ist von dieser Aktion ganz begeistert: „Die Piloten zahlen die Unkosten für die Flüge der Kinder aus eigener Tasche, und das schon seit 36 Jahren, das gibt es wohl nirgendwo anders.“

Inzwischen gibt es laut Wulf Heintzenberg, dem Vorsitzenden des LSC, gar nicht mehr so viele Privatpiloten, die eine eigene Maschine besitzen. Dennoch sind heute vier Piloten in der Luft, um die jungen Gewinner, mittlerweile sind sie alle in der fünften Klasse, über ihren Heimatort fliegen zu lassen. Der Verein stellt den Piloten für diesen Tag die Maschinen zur Verfügung, den Sprit bezahlen die Flieger allerdings aus der eigenen Tasche.

Quelle: op-online.de

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