Eine Klasse weniger als üblich

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Während der eine schaut, was auf der Bühne geboten wird, guckt die andere schon mal nach, was in der Schultüte ist.

Babenhausen - Aufgeregt zappeln einige Kinder auf den Stühlen, manche riskieren schon mal heimlich einen Blick in die Schultüte, was sich wohl drinnen verbirgt, andere wiederum warten entspannt darauf, was ihnen auf der Bühne geboten wird – und danach im Klassensaal. Von Stefan Scharkopf

Weil einige Mädels und Jungs doch gerne ihre Eltern um sich haben, gab es es gestern in der Stadthalle bei der Einschulungsfeier für die neuen Kirchgartenschüler freie Platzwahl. In den Jahren zuvor waren die ersten Reihen meist den neuen i-Dötzchen vorbehalten.

Und noch einen Unterschied gab es im Vergleich zu den vergangenen Jahren: Erstmals seit Langem gibt es nur drei neue Klassen. „Das ist das erste Mal, seit ich 1991 an die Schule im Kirchgarten gekommen bin“, sagte Leiterin Silke Schulz-Mandl. In der Regel gab es in den früheren Zeiten eine Klasse mehr. Für das Schuljahr 2014/15 zeichnen sich aber wieder höhere Zahlen ab. „Wir rechnen mit fünf ersten Klassen“, sagte Schulz-Mandl. Insgesamt wurden jetzt 73 Kinder eingeschult. Die 1a hat 23 Schüler und wird von Jana Otto unterrichtet. Die 1b ist 17 Kinder stark; sie wird von Stefanie Schimpf geleitet. Claudia Weiland steht der 1c mit 21 Mädchen und Buben vor. Die Vorklasse von Christiane Kißler umfasst zwölf Kinder. Die Gesamtzahl der Lernenden an der Grundschule in der Kernstadt beträgt 337.

Um ihren neuen Kameraden gleich näher zu bringen, was sie denn so in den nächsten vier Jahren erwartet, hatten die „alten Hasen“ der 4c und 4d das Stück „Die verschwundenen Zahlen“ aufgeführt; sehr zum Gefallen der ABC-Schützen und ihrer Eltern, Omas und Opas. In dieser Woche gibt es noch für jedes Kind ein T-Shirt mit dem Schullogo darauf, spendiert vom Elternbeirat.

Auch in den Stadtteilen hat der viel zitierte Ernst des Lebens begonnen. An der Bachwiesenschule im Ortsteil Hergershausen gibt es zwei neue erste Klassen. Die 1a hat 14 Schüler in ihren Reihen und wird von Gertraud Gonné unterrichtet, die 1b ist ebenfalls 14 Kinder stark und ihre Lehrerin heißt Marianne Paetow. Die Markwaldschule in Langstadt begrüßte wie im vergangenen Jahr auch 20 i-Dötzchen. Klassenlehrerin ist Heidrun Bieber.

Quelle: op-online.de

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