Einigkeit beim Müllbehälter

Babenhausen (st) - Von einer „außergewöhnlich konstruktiven“ jüngsten Ortsbeiratssitzung in der Kernstadt berichtet Monika Heinlein von der CDU. Eines der Themen war die Entsorgung unschöner Hinterlassenschaften, die immer mehr Bewohnern zur Plage werden.

Heinlein hatte zur Problematik Hundekot und wilder Müll an Wegen und Plätzen vor Wochen schon einen Antrag formuliert. Dieser wurde zwar aus formalen Gründen zunächst von ihr zurückgestellt, hat aber zwischen Tür und Angel bereits einhellige Zustimmung gefunden.

„Unser Antragspapier sieht Folgendes vor: Die beobachtete Zunahme der Hinterlassenschaften zwingt nach Ansicht der CDU zum Handeln. Einmalhandschuhe und die entsprechenden Behälter für die Entsorgung sind kein großer finanzieller Aufwand. Andere Gemeinden sind da schon viel früher aktiv geworden“, sagt Heinlein.

Antrag von allen Parteien begrüßt

Besonders erfreulich ist für die Christdemokratin, dass der SPD-Fraktionsvorsitzende Achim Knoke die Initiative ebenfalls als notwendig ansieht und sofort eine parteiübergreifende Zusammenarbeit angeboten hatte. „Der Antrag, der ja formell noch gar keiner ist, wurde von allen Parteien begrüßt.“ Das sei ein „seltenes Glück“ bei einer Ortsbeiratssitzung. Dass der Antrag es zur bis zur Umsetzung schafft, davon geht Heinlein aus. Die Rathauschefin Gabi Coutandin habe, so war Heinlein berichtet worden, innerhalb der Verwaltung bereits Schritte eingeleitet. „Schön, wenn die Umsetzung einmal schneller ist als der Antrag“, freut sich Heinlein. Die Spielplätze, Anlagen und Wege können so in Zukunft sauber gehalten werden. „Das ist nicht nur eine Erleichterung für die Anwohner – es lässt unsere Stadt einfach besser aussehen.“

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Claudia Hautumm / pixelio.de

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