Elb-Schliff nimmt erste Hürde

Babenhausen ‐ Einen Schritt weiter sind die Verantwortlichen der Firma Elb-Schliff. Sowohl der Bauausschuss als auch der Ortsbeirat stimmten der Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Gelände des Schleifmaschinenherstellers zu. Von Stefan Scharkopf

Das letzte Wort haben die Stadtverordneten in ihrer Sitzung am 2. September. Stimmt auch dieses Gremium zu, ist zunächst lediglich der politische Wille erkennbar, dass Elb-Schliff seine Expansionspläne auf den Weg bringen darf. Für das Unternehmen beginnt dann das aufwändige Genehmigungsverfahren mit allen möglichen Ämtern und sogenannten Trägern öffentlicher Belange, das rund ein Jahr dauern wird und an dessen Ende nicht zwangsläufig die Erlaubnis zur Vergrößerung stehen muss. Auch dann hat die Stadt noch mitzureden. In der gemeinsamen Sitzung ging es lediglich um einen Startschuss für das Projekt.

Wohneinheiten für Mitarbeiter

Wie berichtet, plant Elb-Schliff nicht nur einen kompletten Firmen-Neubau, sondern auch Wohneinheiten für mehr als 450 Menschen, Mitarbeiter des Unternehmens und von Zulieferern, die sich ebenfalls auf dem Betriebsgelände ansiedeln. Für die neue Fabrik sollen 15 Millionen Euro investiert werden, für das Gesamtkonzept „Arbeit und Wohnen“ wurden 50 bis 70 Millionen Euro anberaumt. Die derzeitige Bausubstanz fast aller Firmengebäude gilt als „desolat.“ Mit der angekündigten Gesamtentwicklung, die eine komplette Umgestaltung der derzeitigen Firmenfläche beinhaltet, soll eine Expansion einhergehen. Auch von 100 neuen Arbeitsplätzen ist die Rede; derzeit hat das Unternehmen 160 Mitarbeiter.

Quelle: op-online.de

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