Experte für Rauch und Blut

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Kreisbrandinspektor Ralph Stühling, Bürgermeisterin Gabi Coutandin, die Ehrengäste Elke und Achim Frankenberger sowie Wehrführer Florian Sawallich und Stadtbrandinspektor Mario Wörner bei der feierlichen Verleihung des Silbernen Brandschutzehrenzeichens.

Babenhausen (ula) - 54 Männer. Eine Frau. Einsatzbereit zu Tag und Nachtzeiten. Und in diesem Jahr bereits 112 mal zur Stelle, wenn bergen, retten und löschen gefordert waren.

Die Einsatztruppe der Babenhäuser Feuerwehr ist stets zur Stelle, hochmotiviert und auch in ruhigen Zeiten intensiv mit Aus- und Fortbildung beschäftigt. Weil dies von Familien, Partnern und Freunden viel Unterstützung und Toleranz erfordert, schlemmen einmal im Jahr alle gemeinsam beim „Dankeschönessen der Wehr“. Geselligkeit und Entspannung im großen Kreis waren diesmal zwischen leckeren italienischen Spezialitäten angesagt.

„Wir wollen so unseren Angehörigen danken, aber auch der Truppe, die manche Entbehrungen einstecken muss“, sagte Pressesprecher Werner Flechsenhar bei der Feier am Samstagabend.

Das Jahr forderte die Floriansjünger bisher mit 112 Einsätzen. Zwei Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang jeweils eines Autofahrers auf der B 26 sind der Truppe besonders dunkel in Erinnerung. Dennoch ist die Ausbildung zum Feuerwehrmann oder -frau bei jungen Menschen durchaus gefragt. Die Nachwuchswehr umfasst 32 Kinder und Jugendliche. Erfolgreich wurde die Harreshäuser Jugendwehr in diese Mannschaft integriert. Überhaupt: Die Zusammenarbeit mit den Wehren aus den kleineren Ortsteilen klappe hervorragend, sagte Flechsenhar. Mehr Eigenverantwortung erhofft er sich hingegen in der Bevölkerung. „Rauchmelder retten Leben“ ist derzeit das Motto einer Kampagne, die für die Installation mindestens eines Rauchmelders in Privathäusern und Wohnungen wirbt.

Zwischen Rumpsteak, Pastavariationen, Ramazotti und Tiramisu steuerte der Abend einem Höhepunkt entgegen. Kreisbrandinspektor Ralph Stühling und Wehrführer Florian Sawallich ehrten einen Kameraden für seinen langjährigen, unermüdlichen Einsatz.

„Neben dem aktiven Dienst sind Sie auch im Katastrophenschutz und der Jugendarbeit engagiert“, sagte Bürgermeisterin Gabi Coutandin, „und bei Übungen für spektakuläre Effekte wie Rauch, Gestank und blutende Opfer zuständig.“ Oberlöschmeister Achim Frankenberger wurde für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit dem Silbernen Brandschutzehrenzeichen am Bande des Landes Hessen ausgezeichnet. Der 38-jährige Fachmann für Arbeitssicherheit trat 1985 im bayrischen Rothenbuch in die Jugendwehr ein und bereits 1990 in die Einsatztruppe. Seit 2008 ist er bei der Freiwilligen Feuerwehr Babenhausen ehrenamtlich im Einsatz. Für sein vielfältiges Engagement wurde Achim Frankenberger bereits mit der Leistungsspange der deutschen Jugendwehr und der Leistungsspange der Stufe Silber geehrt.

Quelle: op-online.de

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