Farben und Formen des Lebens

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Galerist Norbert Brähler sucht die Harmonie, das Miteinander von Form und Fläche, von Skulptur und Bild.

Babenhausen - (st) Wenn man den weitläufigen Garten der Galerie betritt, reckt sich eine Gruppe schlanker Körper dem Besucher entgegen: die Werkgruppe „Aktiva“ des Berliner Bildhauers Alexander Heil.

Menschliche Bewegungen, elegant, kraftvoll, geschmeidig, aus Stämmen der Robinie wetterfest herausgearbeitet. Im Inneren der Galerie verschlungene Körper aus Holz, sich ineinander verwindend, verwickelnd, sich miteinander und voneinander befreiend.

An den Wänden Ölgemälde des in Babenhausen ansässigen Malers Arno Räder. Schwarz-Weiß-Kontraste füllen die Leinwand, 20 verschiedene Rottöne schmiegen sich auf den Bildern aneinander, tiefblaue Farbkompositionen laden zur Meditation ein. Allesamt kraftvoll lebensbejahend bilden sie die Grundatmosphäre in dem lichtdurchfluteten Ausstellungsraum in der ehemaligen Gärtnerei.

Weitere Exponate: Vor einem tiefroten Bild drei gläserne Menschen von Reiner Schlestein. Durchscheinend, fast verschwunden, zerbrechlich, dennoch kantig, roh. Figuren die beschützen, beobachten, begleiten.

Dazu die verspielten, oft floralen Figuren der Münchner Bildhauerin Erika Hacker. Ur-Themen über Adam und Eva, über Fauna und Flora - auf das Wesentliche reduziert und in Stein gehauen. Seit Jahren ist sie präsent in der Babenhäuser Galerie und hat sich - nicht nur hier, einen Namen gemacht.

Am ersten Mai-Wochenende ist die Galerie zur Eröffnung der Sommerausstellung 2009 geöffnet (1. bis 3. Mai, jeweils 11 bis 20 Uhr) am zweiten Mai-Wochenende, 9. und 10. Mai, jeweils von 11 bis 18 Uhr. Danach bis in den Spätsommer hinein nach telefonischer Vereinbarung. galerie gARTenhaus, Seligenstädter Straße 42, Babenhausen, 06073 688666, E-Mail: Kunst@galerie-gartenhaus.de.

Der Galerist Norbert Brähler sucht die Harmonie, das Miteinander von Form und Fläche, von Skulptur und Bild. Seit neun Jahren ist die „galerie gARTenhaus“ zum festen Bestandteil des Kulturlebens im Rhein-Main-Gebiet geworden und ihre Ausstellungen sind weit über die Region hinaus bekannt und geschätzt.

Quelle: op-online.de

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