Kinderfastnacht

Eis für lau und eine Riesenrutsche

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Die Hergershäuser Sternchen erhielten viel Applaus für ihren Tanz.

Babenhausen - Mara I. und Alexander II. machen bei der Kinderfastnacht gute Vorschläge für Altersgenossen. Von Ulrike Bernauer 

Tanzgruppen satt, das gab es bei der Kinderfastnacht des CVB in der Stadthalle am Sonntagnachmittag zu sehen. Folglich war die Bühne immer wieder belagert, weil viele Kinder ganz genau beobachten wollten, was da oben vor sich ging. Für viele der kleineren bunt Kostümierten fand die Fastnacht aber auch nur einfach im Saal statt. Die Prinzessinnen liebten es, sich in ihren langen Kleidern zu drehen und zu hüpfen, und die Jungen jagten sich durch die Tischreihen. Auch bei der Kinderfastnacht gab es illustren Besuch, das Prinzenpaar Nadine I. und Michael III. entboten den jungen Narren ihre Grüße. Die Sitzung begleiteten die Nachwuchshoheiten Mara I. und Alexander II. samt ihren Pagen.

Die beiden jüngeren Fastnachtsprinzen hatten den Kindern natürlich auch was zu erzählen. Mara stammt aus einer regelrechten Fastnachtsdynastie, ihre Mutter Dana Grigo war schon Prinzessin und auch die Oma Ingrid Herbert schwang einmal das Faschingszepter.

Anfangs ein klassischer Gardetanz

Prinz Alexander II. hatte einige Vorschläge mitgebracht: „Auch in der Fußgängerzone sollte sich was ändern, wenn wir Kinder beim Bummeln über diese Meile schlendern. Im Eiscafé gibt es für jedes Kind zwei Kugeln für lau, gestiftet von der Bürgermeisterin aus dem schönen Rathausbau.“ Mara hingegen wünschte sich einige Verbesserungen im Schwimmbad, eine Riesenrutsche mit einem langen Schlauch, einen Looping und einen McDonald hätte die Prinzessin gerne in Babenhausen. Bürgermeisterin Gabi Coutandin äußerte sich nicht zu diesen Wünschen, entbot dem jungen närrischen Volk aber ebenfalls ihre Grüße.

Die kleine Garde des CVB eröffnete den Tanzreigen auf der Bühne mit klassischem Gardetanz. Besuch gab es dann aus Hergershausen, die Sternchen kamen mit 24 Tänzerinnen auf die Bühne. Maikäfer tummelten sich auf den Brettern, die die Welt bedeuten, die hatten die Nachbarn aus Sickenhofen ausgesandt. Wild wurde es bei den Cowgirls, die von Akzeptanz vom Turnverein geschickt wurden. Den letzten Tanz durfte die kleine Garde des SKV Sickenhofen zeigen, sie war als Matrosen auf hoher See.

Bewegung gab es aber nicht nur für die Kinder aus den Tanzgruppen, Spiele hatte sich das zehnköpfige Team um die Prinzenelternpaare, das in diesem Jahr die Kinderfastnacht veranstaltete, ausgedacht. Viel Spaß hatten die jungen Narren beim Mumienspiel, bei dem beim Einwickeln viel Toilettenpapier verbraucht wurde.

Die eine oder andere Träne gab es bei der Reise nach Jerusalem, wenn ein Kind mangels verfügbaren Stuhls sehr früh ausschied, Freude hingegen bei den Siegern.

Auch so mancher Erwachsene schloss sich der Polonaise durch den Saal an, den das Kinderprinzenpaar anführte. Richtig wild wurde es beim letzten Spiel, dem Luftballonaustreten. Manches kleinere Kind hätte sein Exemplar gerne behalten. Die Chance dazu bekamen sie, als neue Ballons zum Abschluss des Nachmittags in Massen von der Galerie herab regneten.

Quelle: op-online.de

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