Jens Rodenhäuser aus Langstadt

Ein eigenes Lied fürs Prinzenpaar

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Das aus Langstadt kommende „Bawwehäuser“ Prinzenpaar.

Langstadt - Ilka I. und Ralf I. dürfen sich besonders geehrt fühlen – nicht nur, dass sie mit den Langstädtern das närrische Jubiläum „Sechs mal elf Jahre Langstädter Fastnacht“ feiern dürfen. Sie haben nun auch ein eigens für sie getextetes Lied. Von Petra Grimm

Mit einem ganz besonderen Geschenk, nämlich einem für sie geschriebenen Lied, hat der Langstädter Jens Rodenhäuser das diesjährige CVB-Prinzenpaar Ilka I. (Dietz) und Ralf I. (Fischer), das ebenfalls in Langstadt zuhause ist, überrascht. Geschrieben hat er den Text des „Prinzenliedes“ zur Melodie des beliebten 70er-Jahre-Schlagers „Fahrende Musikanten“, der von Cindy und Bert und auch anderen gesungen wurde. Jetzt erlebt der Hit ein närrisches Comeback.

Der Refrain des Songs „Fastnacht in Bawwehausen ist sicher. Prinzenpaar des sind die Fischers. Ilka und Ralf – bis Aschermittwoch habt ihr die Macht. Sechs mal elf Jahre Langstädter Fastnacht seid ihr als Paar wie perfekt gemacht“, stimmen das Ehepaar und seine Tochter Victoria, die als Hofdame während der Kampagne an ihrer Seite steht, sicher hervorragend auf die Auftritte als CVB-Tollitäten ein. Das „Helau“ geht ihnen schon seit Jahren geschmeidig über die Lippen. Denn alle drei sind Vollblutfastnachter. Während der Prinz beim Elferrat des TSV-Langstadt aktiv ist, tanzt Prinzessin Ilka schon viele Jahre in den Reihen der Gruppe „Glamorös“ in bunten Kostümen auf der Fastnachtsbühne und Teenager Victoria witzelt bereits seit zwei Jahren in der Bütt bei den großen TSV-Sitzungen.

Das Lied für das Prinzenpaar war nicht geplant. Denn auch Jens Rodenhäuser, der im Stadtteil zwei wichtige Ehrenämter schultert – Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr und Elferratsmitglied – wusste im Vorfeld nicht, wer die neuen Tollitäten werden. „Erst am Montag nach der offiziellen Vorstellung des Prinzenpaares am 11. 11. habe ich es erfahren und spontan den Liedtext geschrieben“, erzählt Rodenhäuser. Noch in der gleichen Woche sang er es gemeinsam mit seiner Band „F(r)eier Fall“, in der er Schlagzeug spielt, ein und bearbeitete es. „Als Überraschungsgeschenk habe ich die CD Ilka und Ralf dann in ihren Briefkasten geworfen“, berichtet Rodenhäuser, der seine Brötchen als Polizist in Frankfurt verdient und wie seine vier Bandkollegen Jürgen Lorenz, Anke Brennecke, Mike Hase und Gerhard Weber die Musik nur als Hobby betreibt.

Bilder vom Rathaussturm in Babenhausen

Alle fünf Musiker, die meisten stammen aus dem Aschaffenburger Raum, haben schon seit rund 20 Jahren Bühnenerfahrung. In der aktuellen Zusammensetzung spielen sie aber erst seit gut einem halben Jahr. Denn die Band „F(r)eier Fall, die Partyband vom Untermain“ hat sich erst im Juni vergangenen Jahres gegründet und tourt seither erfolgreich auf Hochzeiten, Polterabenden und anderen Festen durch die Region. Acht Auftritte hat sie bisher schon abgeliefert und in diesem Jahr ist sie bereits für zehn Veranstaltungen gebucht, darunter auch Fastnachtsevents. Musikalisch reiche die Spanne von Rock bis Schlager, „querbeet“, wie Rodenhäuser sagt.

Der Kreis schließt sich, wenn man auf den ersten Auftritt der Partyband schaut. „Den hatten wir zu dritt am Freitagabend beim Jubiläumsfest in Langstadt vergangenen Sommer. Das war eine spontane Aktion und quasi der Startschuss für die Band“, erinnert sich Rodenhäuser.

Quelle: op-online.de

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