Feuerwehr macht Kinder glücklich

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Statt der erwarteten 70 Geschenke kamen auf Initiative der Jugendfeuerwehr mehr als 1 000 Päckchen für Kinder zusammen, deren Eltern es nicht so dicke haben.

Darmstadt-Dieburg (st) ‐ Mitglieder der Kreisjugendfeuerwehr, Erste Kreisbeigeordnete Rosemarie Lück und Roman Gebhardt, Hauptabteilungsleiter der Kreisagentur für Beschäftigung, überreichten rund 300 Päckchen für Kinder von Arbeitslosengeld II-Empfängern.

Die Idee entstand beim letzten Forum der ehrenamtlichen Jugendfeuerwehrleute im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Hier wird kritisch auf Aktionen der Vergangenheit zurückgeblickt und es werden neue Anregungen gesammelt. Einer der Jugendlichen hatte den guten Einfall, dass man die Weihnachtszeit zum Anlass nehmen könnte, Kindern etwas Gutes zu tun, die weniger haben als andere.

Gesagt getan: Die Kreisjugendfeuerwehr schrieb für die rund 70 Forumsteilnehmer einen freundlichen Brief an deren Eltern. Darin wurden sie gebeten, ein Päckchen zu packen, das einem hilfebedürftigen Kind aus der Stadt oder Gemeinde überreicht werden sollte. Die jugendlichen Forumsteilnehmer fragten sich, „wieso sollen nur unsere Eltern diesen Brief mit der guten Idee erhalten?“ Sie kopierten und gaben ihn auch an andere Mitglieder der Kreisjugendfeuerwehr ihrer Kommune weiter. So wurden in jeder Kommune in zahlreichen Familien Päckchen gepackt. Zusammen kamen statt der erwarteten 70 Geschenke mehr als 1 000. Vom Plüschtier bis zum ferngesteuerten Auto war in bester Qualität alles dabei, was Kinderherzen glücklich macht.

Die jungen Frauen und Männer der Kreisjugendfeuerwehr setzten sich ans Telefon und riefen Einrichtungen in den Kommunen und der Stadt Darmstadt an, darunter Kinderkliniken, Frauenhaus, Einrichtungen der Kirchen, Tafeln und die Tschernobyl-Hilfe, um mögliche Empfänger der Weihnachtsgeschenke ausfindig zu machen. Auf die Art wurden rund 600 Päckchen am Mittwochabend im Landkreis und in Darmstadt an bedürftige Kinder verteilt.

300 Päckchen gingen an Kinder der Kunden der Kreisagentur für Beschäftigung des Landkreises. Sie wurden am Mittwochnachmittag im Foyer der Kreisagentur ausgegeben.

Quelle: op-online.de

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