Umweltfrevler noch nicht ermittelt

Fischsterben: Gülle ist die Ursache

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Eine toten Fisch stattlicher Größe zog Harpertshausens Ortsvorsteher Kurt Kratz aus dem Richer Bach.

Babenhausen/Groß-Umstadt - Nachdem Mitte März im Groß-Umstädter Stadtteil Richen tote Fische im Richer Bach entdeckt wurden, hat sich die Ursache des Umweltskandals nun geklärt – der Täter ist aber noch unbekannt.

„Die Ergebnisse der entnommenen Wasserproben und der toten Fische geben erste Hinweise“, heißt es von Seiten des Polizeipräsidiums Südhessen. Offenbar starben die Fische an Sauerstoffmangel, der durch die Einleitung von Gülle ins Wasser verursacht wurde.

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Der erste Befund der toten Tiere wurde am 11. März im Bereich des Pappelweges in Groß-Umstadt entdeckt. In den darauffolgenden Tagen breitete sich das Fischsterben bis nach Babenhausen und in die Gersprenz aus. Spezialisten der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Darmstadt-Dieburg und Polizeibeamte aus Dieburg hatten daraufhin die Ermittlungen aufgenommen. Nun erstatten sie Anzeige wegen des Verdachts eines besonders schweren Falls der Gewässerverunreinigung. Die Ermittlungen dauern weiterhin an.

Bilder: Die am stärksten bedrohten Arten

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(chi)

Quelle: op-online.de

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