Frühlingsfest des Lengschder Jugendtreffs

Von draußen nach drinnen

+
Frühlingsfest des Lengschder Jugendtreffs leidet unter dem Regen und muss umziehen. Ein paar Festbesucher standen um ein kleines Feuer und rösteten Würstchen im Laugenteig. Die anderen Aktivitäten mussten ins Innere der Alten Schule verlegt werden.

Langstadt - Wasserpfützen hatten sich auf der Tischtennisplatte im Hof des Alten Rathauses gebildet. Auch die Torwand im Regen war wenig einladend. Von Petra Grimm 

Das Wetter hatte der städtischen Jugendförderung und den Aktiven vom Lengschder Jugendtreff am Samstag einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Das geplante und mit viel Engagement vorbereitete Frühlingsfest musste nach drinnen verlegt werden. Was der guten Laune der kleinen und großen Organisatoren aber sichtlich keinen Abbruch tat. Eifrig verkauften die Kinder den von ihren Müttern gebackenen Kuchen und brutzelten Waffeln. Der Tischkicker sorgte für Spaß. Im Hof stand eine Gruppe Festbesucher um ein kleines Feuer und röstete Würstchen im Laugenteig.

Der im Oktober 2012 nach fast einem Jahr arbeitsintensiver Vorbereitungszeit eröffnete Lengschder Jugendtreff erfreut sich anhaltender Beliebtheit. „Wir öffnen den Raum jeden Dienstag von 17 bis 19 Uhr. Die acht bis zwölf Jugendlichen, die regelmäßig kommen, waren fast alle von Anfang an dabei. Inzwischen sind sie zwischen zehn und 13 Jahren alt. Wir würden uns sehr freuen, wenn noch ein paar neue Kinder und Jugendliche dazu kämen“, erzählt Petra Ortmann-Sieg von der städtischen Jugendförderung, die gemeinsam mit Corinna Weimer den offenen Treff leitet. Die Idee für das Frühlingfest sei aus dem Kreis der Eltern gekommen, freut sich die Mitarbeiterin der Jugendförderung über den Zuspruch. Die Kinder hatten die Veranstaltung jetzt mit großem Eifer auf die Beine gestellt und kümmerten sich um ihre Gäste.

Die gemeinsamen Stunden im Jugendraum bei den Treffs werden inzwischen anders gestaltet. Während in der Anfangszeit noch viel gebastelt und gemeinsam gespielt wurde, habe sich das Interesse inzwischen geändert, sagte Petra Ortmann-Sieg: „Je älter sie werden, desto weniger brauchen sie Anregungen von uns, um ihre Zeit gemeinsam zu verbringen. So war es ja auch mal gedacht. Die Jugendlichen sind im Moment zufrieden damit, gemeinsam hier zu entspannen und sich zu unterhalten. Wenn es aber erwünscht ist, haben wir immer genug Bastelmaterial auf Vorrat, dass wir kreativ werden können. Im Sommer sind auch wieder mehr Aktivitäten draußen geplant“. Wie der Erlös aus dem Frühlingsfest genutzt wird, haben sich die Jugendlichen schon überlegt. Sie wollen einen gemeinsamen Ausflug machen. Die Gäste gaben sich dann auch alle Mühe, dass ein bisschen Geld in der Kasse landete. Was angesichts der vielen leckeren selbst gebackenen Kuchen aber nicht schwer fiel.

Quelle: op-online.de

Kommentare