Gewerbetreibende sprechen über Beschilderung

Belebte Bummelgass’

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Gewerbetreibende der Innenstadt sprechen bei Treffen auch über Beschilderung. Wichtiger Schritt für die Babenhäuser Innenstadt war die Ansiedlung des Norma-Markts samt Bäckerei und Metzgerei, der zwar nicht direkt in der Bummelgass’ liegt, die Kunden aber kaum einen Steinwurf entfernt von dort lockt.

Babenhausen - Laut einer Erhebung der Abteilung „Strategische Planung“ des Landkreises Darmstadt-Dieburg gibt es 112 Einzelhandelsgeschäfte in Babenhausen, die Ortsteile mitgerechnet. Von Jens Dörr

Damit kommt ein Geschäft auf 143 Einwohner – womit Babenhausen kreisweit im oberen Mittelfeld liegt. Nummer eins im Kreis ist Weiterstadt (ein Geschäft pro 80 Einwohner) vor Groß-Bieberau und Dieburg. Schlusslicht ist Erzhausen mit einem Geschäft pro 278 Einwohner. 93 der Babenhäuser Einzelhändler verkaufen auf einer Fläche von weniger als 300 Quadratmetern. Viele von ihnen sitzen in der Bummelgass’, Flaniermeile im Zentrum der Kernstadt. Obgleich es dort noch immer eine nennenswerte Zahl an Leerständen gibt und bei der Vielfalt der Angebote Luft nach oben besteht – Kennzeichen der meisten Zentren gerade von Kleinstädten in Südhessen und der ganzen Republik – gab es zuletzt doch auch Bewegung in die richtige Richtung. Wichtiger Schritt war die Ansiedlung des Norma-Markts samt Bäckerei und Metzgerei, der zwar nicht direkt in der Bummelgass’ liegt, die Kunden aber kaum einen Steinwurf entfernt von dort lockt.

Handlungsbedarf rund um die Bummelgass’ sehen in erster Linie die dortigen Gewerbetreibenden. Auf Einladung des Babenhäuser Gewerbevereins kamen bei einem Treffen am Montagabend nebst Vorstand rund zwei Dutzend Geschäftsleute zum Austausch über ihre Passage der Fahrstraße zusammen. Neben einer kurzen Vorstellung des Vorstandsteams und der bereits im vergangenen Jahr umgesetzten Neuerungen stellten Verantwortliche des Gewerbevereins den Gewerbetreibenden eine Planung für gemeinsame Aktivitäten sowie ein gemeinschaftliches Werbekonzept vor. Als Ziel des Treffens wurde definiert, eine Gemeinschaft zu bilden, der das Wohl und das Vorankommen aller Geschäfte entlang der Bummelgass’ am Herzen liegt. Konkretes Thema war unter anderem eine geplante neue Beschilderung am Anfang und Ende der Bummelgass’. Diese wurde von den Gewerbetreibenden begrüßt. Seitens der Geschäftsleuten wurde besonders der Punkt Verkehrsberuhigung diskutiert. Hier sind nicht alle mit der momentanen Regelung einverstanden.

Den Informationsaustausch auch abseits solcher Treffen – weitere werden auf alle Fälle stattfinden, teilte Gewerbevereins-Vorsitzende Silke Kasamas nach der Veranstaltung mit – soll der E-Mail-Verteiler „Bummelgass’“ sicherstellen. Für Belebung der Flaniermeile soll in diesem Jahr eine „Nacht der Lichter“ sorgen, über die die Öffentlichkeit derzeit aber im Detail noch nicht informiert werden soll. Verraten wurde allerdings, dass die „Nacht der Lichter“ für den November geplant sei.

Quelle: op-online.de

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