Stadtverordnete entscheiden über das weitere Vorgehen

Grünewald-Areal: „Wir harren der Dinge“

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In der Stadtverordnetenversammlung am kommenden Donnerstag geht es auch um das Grünewald-Areal.

Babenhausen - Wie geht es weiter mit dem Grünewald- Areal? Die Grundstückeigen- tümer und die Investoren warten auf die Entscheidung der Lokalpolitiker. Von Norman Körtge 

Abwarten – das ist die Devise, die sowohl das Ehepaar Blümler als Eigentümer der Gärtnerei Grünewald sowie Investor Claus Schunk vom Projektentwickler Kalkan ausgeben. Sie warten auf die Entscheidung der Lokalpolitiker, die am kommenden Donnerstag, 8. März, um 19.30 Uhr zur Stadtverordnetenversammlung im Rathaus zusammen kommen. Auf der Tagesordnung steht erneut der Aufstellungsbeschluss zum vorhabenenbezogene Bebauungsplan „Kirchgärten – Alte Gärtnerei“ inklusive dem Änderungsantrag der Parlamentsmehrheit von CDU und Freien Wählern, der als Planungsziel ein „allgemeines Wohngebiet“ hat. Und kein Mischgebiet, wie es ursprünglich vom Magistrat auf den Weg gebracht worden war.

„Wir warten die politische Willensbildung ab“, berichtet Schunk auf Anfrage. Für ihn sei allerdings jetzt bereits klar, dass die bisherigen Planungen für das 6490 Quadratmeter große Areal an der Ecke der Straße An der Stadtmauer/Martin-Luther-Straße so nie verwirklicht werden, da diese auf einen großen Gewerbeflächenanteil aufbauten. Wie er bereits in der Bürgerversammlung Ende Januar erklärt hatte, hätten die Gewerbeflächen die Höhe der Gebäuderiegel auf bis zu knapp 16 Metern bestimmt. Diese Höhe in unmittelbarer Nähe zur Stadtkirche war von Anwohnern und Lokalpolitikern heftig kritisiert worden. Bei einer Planung, die vor allem auf Wohnbebauung setzt, würden die Gebäudehöhe niedrig ausfallen, so Schunk. In der jüngsten Bauausschusssitzung hatte CDU-Fraktionsvorsitzender Stephan Sawallich eine Höhe von zwölf Metern als wünschenswert erachtet.

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Da die Investoren bereits zwei kleinere Grundstücke auf dem Areal erworben haben, wollen sie auch am Ball bleiben, bestätigt Schunk. Einen Zeitplan, bis wann er der Öffentlichkeit eine neue Planung vorlegen kann, konnte er diese Woche noch nicht sagen. „Wir haben ja auch andere Projekte am laufen.“

Demzufolge bleibt auch den Blümlers nichts weiter, als abzuwarten. „Wir harren der Dinge“, sagte Klaus Blümler. Wie berichtet, möchte die Gärtnerei an die Bouxwiller Straße umziehen und dafür das bisherige Gelände verkaufen. Ein Plan, der mittlerweile fünf Jahren auf die Umsetzung wartet. 2013 hatte er einen Investor an der Hand, der eine reine Wohnbebauung realisieren wollte...

Quelle: op-online.de

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