Luftsportclub feiert Volksfest

Gute Stimmung im lauschigen Tann

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Waldfest mit DJ, Blasmusik und viel Kulinarischem. Luftsportclub aktiviert viele Helfer und ist mit dem Verlauf sehr zufrieden. Waldromatik, ungezwungene Feststimmung, Kulturprogramm und viel fürs leibliche Wohl – das war das Babenhäuser Waldfest, das an zwei Tagen im Grünen gefeiert wurde.

Babenhausen - Die 120 Aktiven des Babenhäuser Luftsportclubs waren am Wochenende völlig geerdet. Von Ursula Friedrich 

Als Gastgeber des traditionellen Waldfests schlüpften Piloten und Fans der Fliegerei in Küchenschürzen, griffen zu Grillzange, Pommesgewürz und Cocktailgläsern, um ein schönes Fest im Herzen des Waldes Richtung Zellhausen auszurichten. Aus vielen Komponenten wurde auch diesmal ein zweitägiges Volksfest kreiert, das am Samstagabend mit Spätschoppen und Discjockey seinen Lauf nahm. Helmut Fendt, Vorsitzender des Gremiums der Babenhäuser Vereine, reiste mit Zuckerbude und Kinderkarussell an, ein Eiswagen machte Station. Trotz kräftigem, nächtlichen Regenguss wurde die Feier am Sonntag mit dem ökumenischen Gottesdienst, Frühschoppen und einem Gastspiel des Blasorchesters unbehelligt fortgesetzt. Das Babenhäuser Waldfest ist heute ein Kind des Ortsgremiums, dem Dachverein von 18 örtlichen Vereinen. Sie haben sich der Brauchtumspflege und dem Zusammenhalt der Vereine untereinander verschrieben – eine Blüte dieses Bemühens ist die Veranstaltung des Waldfests. Im Wechsel richten sie die gesellige Feier aus, die im lauschigen Wald einen entspannten Ausflugstipp in der Ferienzeit bietet. Mit einer über 30-jährigen Historie hat die Veranstaltung das Prädikat „traditionell“ auch tatsächlich verdient. Als Open-Air-Veranstaltung, mitunter in der Ferienzeit, sind die Anstrengungen der Veranstalter nicht immer deckungsgleich mit der Resonanz zum Fest. Das Rote Kreuz hatte im Vorjahr viel Pech mit dem Wetter und entsprechend niedrige Besucherzahlen. „Man hat als Verein ja auch ordentliche Kosten, angefangen vom Toilettenwagen bis zur Kapelle“, so Helmut Fendt, „und es braucht ordentlich Manpower.“

Wulf Heintzenberg, Vorsitzer des Luftsportclubs, war mit dem Festverlauf und dem Engagement der Vereinsaktiven sehr zufrieden. Gegen Kost und Getränke waren auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr am Start, um im Falle eines Brandes direkt vor Ort zu sein. Mit süffigen Cocktails, allerlei Fischkreationen und zünftigen Festspeisen, wie Pommes und Zwiebelbraten, hatte sich auch das Küchenteam ordentlich ins Zeug gelegt. Eine gute Bilanz für das beliebte Fest, um dessen Zukunft Helmut Fendt manchmal fürchtet. Aus unterschiedlichen Gründen ebbe in zahlreichen Vereinen der ehrenamtliche Einsatz ab. Helmut Fendt, dem sein Engagement an der Spitze des Ortsgremiums „heilig“ ist, macht sich Sorgen: um den Fortbestand des Waldfestes oder die Beteiligung der Vereine am Babenhäuser Altstadtfest. Doch zunächst glätten sich die Sorgenfalten: „Ich schätze, 30 Gruppen und Vereine machen wieder mit“, sagte Fendt im Hinblick aufs Altstadtfest im September: Der Luftsportclub ist nach dem kräftigen Bodeneinsatz zum Waldfest diesmal nicht dabei. Hier wurde aus Resourcen geschöpft, die man gut vier Wochen später nicht schon wieder mobilisieren könne, so Heintzenberg, der seine Truppe lobte: „Vom Schüler bis zur Pilotin sind alle zum Helfen gekommen; en Haufe Leut´.“

Quelle: op-online.de

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