Halloween steht vor der Tür und die Polizei warnt vor allem vor zu viel des Sauren

Halloween steht vor der Tür: „Den Spuk nicht übertreiben“

Darmstadt/Dieburg - All Hallows’ Eve - der besser als Halloween bekannte Vorabend von Allerheiligen wird seit einigen Jahren auch in unseren Kommunen groß gefeiert. Von Thomas Meier

Verkleidete Kinder und Jugendliche ziehen in der letzten Oktobernacht von Haus zu Haus und drohen: „Süßes oder Saures!“. Leider eskalierte in der Vergangenheit oftmals die „Rache“ für verweigerte Gaben. Anzeigen wegen Sachbeschädigung, Raub oder Beleidigung waren die Folge. Anlass genug für die Polizei Darmstadt, für den anstehenden Gruselspaß erneut auf einige Spielregeln hinzuweisen.

Vor allem in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November werden wieder Kinder und Jugendliche als Hexen, Vampire, Werwölfe und allerlei sonstige finstere Wesen verkleidet durch die Straßen ziehen. Beim Klingeln an der Haustür erbitten sie eine Gabe in Form von Süßigkeiten. Andernfalls droht „Saures“ in Form eines Streiches. Solange sich dieser in einem vertretbaren Rahmen abspielt, droht sicherlich kein Ungemach. Die Grenze zur Straftat wird bei verklebten Türschlössern, zerkratzten Autos oder verschmierten Häuserfassaden definitiv überschritten. In diesen Fällen ruft der Streich die Ordnungshüter auf den Plan. Neben der möglicherweise strafrechtlichen Relevanz drohen Schadensersatzforderungen, für die Erziehungsberechtigte meist voll haften müssen.

Damit es gar nicht erst soweit kommt, appelliert die heimische Polizei an die Eltern, das Thema Halloween und die Grenzen des Spaßes frühzeitig mit ihren Sprösslingen zu besprechen. Idealerweise, so empfiehlt die Polizei, begleiten Eltern ihre Kinder auf deren Tour durch die jeweiligen Gemeinden.

Damit die Jagd nach Süßigkeiten ein harmloser Spaß bleibt, sollten folgende Dinge auf jeden Fall unterlassen werden:

- Das Beschimpfen oder Bedrohen von Anwohnern, die eine Gabe verweigern

- Eier- und Steinwürfe auf Hausfassaden oder Autoscheiben

- Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern, insbesondere in Briefkästen

- Das Verwüsten von Vorgärten

- Ein Ver- oder Beschmieren von Hauswänden

- Anderen Jugendlichen gegen deren Willen Süßigkeiten abnehmen

- Übermäßigen Lärm verursachen.

Die Polizei in Südhessen wünscht damit allen Kindern und Jugendlichen und ihren Eltern ein schaurig-schönes Halloweenfest.

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Pixelio.de/Adrian Hoderlein

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