Handwerker oder Hebamme

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Das Vorbereitungsteam der Job-Info-Börse muss auch die Raumfrage klären, denn an der Joachim-Schumann-Schule wird neu gebaut.

Babenhausen ‐ Es kostet schon Überwindung, bei einer Firma anzurufen, den Chef zu verlangen und sein Anliegen souverän vorzubringen. Das spüren die zehn Schüler des neunten Jahrgangs ganz deutlich, die derzeit im Rahmen ihres Projektunterrichts die traditionelle Job-Info-Börse an der Offenen Schule vorbereiten. Von Petra Grimm

Unterstützt von ihrer Stufenleiterin Barbara Meuer, der Schulsozialarbeiterin Heidi Häusler, dem städtischen Jugendpfleger Michael Spiehl und der Berufspraktikantin Christina Salzner üben sie Telefongespräche, erstellen Adressenlisten von in Frage kommenden Firmen und verfassen Briefe.

„Es werden wohl wie in den zurückliegenden Jahren rund 50 Firmen, Institutionen und weiterführende Schulen dabei sein“, sagte Michael Spiehl. Damit sei die Kapazitätsgrenze auch erreicht, zumal im kommenden Jahr durch die Bauarbeiten an der Schule auch ein völlig neues Raumkonzept für die Veranstaltung gefunden werden muss. „Der K-Bereich, wo immer die offizielle Eröffnung der Jobbörse war, wird bis März auf jeden Fall weg sein“, ergänzte Barbara Meuer. Auch diese Raumfrage zu lösen, sei Aufgabe der Schüler, die sich freiwillig in dieses mit viel Arbeit verbundene Projekt eingewählt haben. Als Motivation geben sie an, dass sie lernen wollen, eine Veranstaltung zu organisieren und sich auch selbst auf diesem Weg über Berufe informieren wollen.

Im Januar werden dann alle an der Jobbörse teilnehmenden Schüler an zwei Projekttagen so vorbereitet, dass sie möglichst viel Nutzen aus der Orientierungsveranstaltung ziehen können. „Wir besprechen an diesen Tagen Berufsfelder und klären darüber auf, welcher Abschluss bei welchem Beruf verlangt wird, damit die Jugendlichen ihre Chancen auch realistisch einschätzen können“, sagte Jugendpfleger Michael Spiehl. Auf der Wunschliste, die nach den Interviews mit den Schülern zusammengestellt wurde, ist ein breites Spektrum an „Traumberufen“ zu finden. Von Optiker und Architekt über Arzt, Ingenieur, Handwerker, Bankkaufmann, Mechaniker oder auch Reisekauffrau und Hebamme ist alles dabei. Bei der Jobbörse im März gilt es dann, die Chance zu nutzen und möglichst viel über die Wunschberufe zu erfahren.

Quelle: op-online.de

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