Auktion auf dem Erlenwiesenhof

Pferde unter dem Hammer

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Jan-Carsten Weber beim Springreiten mit Deckhengst „Caracas B“. Bei der Hengstschau am Sonntag wird er dem Publikum präsentiert.

Hergershausen - Von Freitag bis Sonntag wird Babenhausen seinem Namen als Pferdestadt wieder mehr als gerecht. Von Norman Körtge 

Der Erlenwiesenhof lockt mit seiner großen Reitpferdeauktion und Hengstschau Kaufwillige aus dem gesamten Bundesgebiet und Schaulustige aus der Region nach Hergershausen. „Giorgio Armani“ ist ein fünfjähriger, gut angerittener Niederländer mit Springvermögen. Für Sport- und Freizeitreiter gut geeignet, wird er beschrieben. „Moro“, ein Deutsches Reitpony, geboren 2009, ist laut Beschreibung sehr kinderlieb. Oder „Go on Top“, ein fünf Jahre alter Hannoveraner: „Ein Allrounder vom Allerfeinsten! Durch die gute Grundgangart und entsprechende Rittigkeit überzeugt er in der Dressur, Vermögen und Leistungsbereitschaft im Springen liegt ihm abstammungsgemäß im Blut. Ein Nachwuchspferd zum Losreiten.“

Diese drei – und noch weitere 21 Spring- beziehungsweise Dressurpferde mehr aus dem gesamten Bundesgebiet – können am kommenden Wochenende auf dem Erlenwiesenhof Weber den Besitzer wechseln. „Wir veranstalten immer mal wieder Verkaufstage oder -wochen. Diesmal ist mal wieder eine Auktion“, berichtet Reitanlagen-besitzer Knut Weber. Wer eines der Pferde ersteigern möchte, muss mindestes 4 000 Euro auf dem Konto haben. Mit diesem Betrag beginnt jede Auktion. „In der Vergangenheit sind dabei schon Preise von bis zu 50 000 Euro erzielt worden“, erzählt Weber. Die Kaufinteressenten kommen wie die Pferde aus ganz Deutschland in Babenhausens größten Stadtteil gereist. „Eventuell kommt sogar einer aus Kanada“, sagt Weber. Insgesamt rechnen er und sein Sohn Jan mit mehreren Hundert Besuchern, darunter auch etliche Schaulustige aus der Region, die sich das Treiben und die Pferde auf der Anlage am Ortsrand von Hergershausen, Außerhalb 10, anschauen möchten.

Wer so viel Geld für ein Pferd ausgibt, der möchte nicht die Katze im Sack kaufen. Deshalb beginnt das Auktionswochenende bereits am Freitagabend, 24. März, um 18 Uhr. Die Auktionspferde können dabei unter anderem beim Freispringen beobachtet werden. Am Samstag schließlich haben Kaufinteressenten von 10 bis 18 Uhr die Möglichkeit, ihr Wunschpferd auf Herz und Nieren bei einem Proberitt zu prüfen. Wer sich dann immer noch unschlüssig ist, hat am Sonntagvormittag bis 12 Uhr noch einmal die Möglichkeit zum Reiten, bevor um 14.30 Uhr die Versteigerung mit Auktionator Peter Schultes aus Schleswig beginnt.

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Zwischen dem letzten Proberitt und dem Beginn der Auktion präsentieren die Webers ihr weiteres Betätigungsfeld. Der Erlenwiesenhof ist nämlich eine von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung zertifizierte Hengststation. Mit „Alchimist“, „Caracas B“, „Commander“, „Go for Gold“, „Landgraf Georg“ und „Let’s Dance“ haben sechs Deckhengste in Hergershausen ihren Heimatstall. Sie werden dem Publikum um 14 Uhr präsentiert. Insgesamt sind auf dem weitläufigen Hofgelände 50 Pferde zuhause.

Mehr Informationen zur Reitpferdeauktion und Hengstschau, auch über freie Pensionsplätze, Reitunterricht und Reiterferien rund um Ostern unter www.erlenwiesenhof.de.

Quelle: op-online.de

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