Lange gewünschtes multifunktionales Projekt

Hoffnung auf baldigen Mensabau

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Das große Bau-Informationsschild des Kreises steht direkt vor dem für die Mensa vorgesehenen Grundstück an der Joachim-Schumann-Schule. Es grenzt an die alte Mensa im Hintergrund an.

Babenhausen - Die Joachim-Schumann-Schule bekommt eine neue Mensa für voraussichtlich 10,5 Millionen Euro. Baubeginn für das multifunktionale Gebäude soll im November, Fertigstellung im April 2020 sein. Von Thomas Meier 

Große Ereignisse werfen ihre Bauschilder voraus: Auf das schon lange geplante und noch länger gewünschte multifunktionale Mensa-Gebäude an der Bürgermeister-Willand-Straße macht seit kurzem eine große Informationstafel aufmerksam. Doch der Spatenstich für das vom Kreis mit rund 10,5 Millionen Euro taxierte Projekt wird erst im November sein. Eigentlich sollte bereits schon früher begonnen werden.

Seit 2013 werden die derzeit rund 1050 Schumann-Schüler im Neubau Offenen Schule unterricht und aus der alten Mensa verköstigt. 27,5 Millionen Euro ließ der Kreis als Bauherr damals springen, 10,4 Millionen davon kamen vom kommunalen Investitionsprogramm. Nach etwa zweijähriger Bauzeit war damals eine Schule entstanden, die im Kreis ihresgleichen suchte. Kein Wunder, hatte doch der Kreis den größten Batzen aus seinem zu dem Zeitpunkt 340 Millionen umfassenden Sanierungsprogramm (für 81 Schulen) in Babenhausen investiert. Die Schulleitung lobte zur Einweihung die „mutige Entscheidung“ des Kreises, durch den Bau nach neuesten Standards die JSS in vielerlei Hinsicht und auf lange Sicht zukunftsfähig gemacht zu haben.

Die alten Gebäude, neben denen die neue Schule entstand, sind längst abgerissen. Bis auf die alte Mensa, für deren Ersatz zunächst keine Mittel da waren. Die neue Mensa, die nicht nur der Schumann-Schule dienen soll, wollten die Verantwortlichen eigentlich 2014 angehen, doch andere Baustellen waren wichtiger.

Nun also steht das Infoschild und die Hoffnung auf baldige Realisierung wächst. Die Kreispressestelle hält sich auf Nachfrage nach genauer Größe, Geschossen, Architektur und anderen Details noch bedeckt. Dazu könne man „erst im September was sagen, da der Bau noch nicht in den Gremien behandelt wurde, heißt, noch nicht öffentlich ist“, wird beschieden.

Ursula Pullmann, stellvertretende Schulleiterin der JSS, weiß mehr, beispielsweise, dass die Mensa Platz für 240 Personen an den Tischen bieten wird. Und sie soll auch anderen Schulen auf dem „Campus Babenhausen“ dienen, eventuell auch anderen Institutionen wie Pflege- oder Wohnheimen.

Mensa-Speiseplan mit Spezial-Hähnchen - Projekt zum Tierwohl

Die Mensa wird – so der Grundgedanke – verpachtet, und zwar nicht an einen Caterer. Ein Koch soll für frische Speisen sorgen, die direkt an die Gäste ausgegeben werden. Die Ausschreibung hierfür ist für kommendes Jahr vorgesehen.

Auch wenn die Kreispressestelle nichts zur Kubatur des Multifunktionsbau zu sagen weiß, so ist auf der Visualisierung, die auf dem Bauschild prangt, bereits einiges zu erkennen. Das Gebäude wird neben Küche und Speisesaal eine große Bühne mit entsprechender Technik für Aufführungen beinhalten, Musikräume seien laut Pullmann vorgesehen, eine Cafeteria sowie – wichtig – eine Zukunftswerkstatt.

Schüler und Lehrer freuen sich auf den baldigen Baubeginn, gleichsam wissend, dass damit lange Monate der Beeinträchtigungen des Schulbetriebes einhergehen.

Quelle: op-online.de

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