House und Elektro folgt Live-Rock

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Ohne Fleiß kein Preis: Die Handballer von Rot-Weiss präparierten diese Woche ihr Konzertgelände am Sickenhöfer See für das zweite „Seebeben“.

Babenhausen ‐ „Der Ansturm ist bombastisch gewesen“, sagt David Reis. Der 24-Jährige ist ein paar Monate später immer noch erstaunt über die unglaubliche Zahl von 95 Bands, die sich für das „Seebeben“-Open-Air beworben haben. Von Michael Just

Die Menge überrascht schon deshalb, weil auf dem Konzert nichts zu verdienen ist. Was lockt, ist aber die seltene Gelegenheit, einmal die kleinen Clubs mit ihrer überschaubaren Zahl an Besuchern zu verlassen und sich vor einem großen Publikum zu präsentieren. Am 13. und 14. August ist es wieder soweit: Dann findet am Sickenhöfer See das zweite „Seebeben“ statt. Dahinter stecken die Handballer von Rot-Weiss. In Babenhausen haben sie in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass sie Großveranstaltungen ausrichten können.

In der Zukunft soll das Seebeben noch weiter wachsen und irgendwann vielleicht sogar über drei Tage gehen. Weitere Infos gibt‘s auf der Internetseite von „Seebeben“.

Im Mittelpunkt des „Seebebens“ steht dabei ein ganz eigenes Party-Konzept: Freitags sorgt ein DJ mit modernen House- und Elektro-Beats für Stimmung, samstags folgt dann ein „Live-Rock“ mit regionalen Bands. „So ist für jeden was dabei, wir wollen schließlich alle mitreißen“, sagt Reis. Den diesjährigen Höhepunkt stellt die Band Immergrün aus Darmstadt dar, die als einzige „eingekauft“ wurde. An beiden Tagen herrschen äußerst soziale Preise mit einem Eintritt von zwei Euro am Freitag beziehungsweise sieben Euro am Samstag vor (es gibt auch ein vergünstigtes Kombi-Ticket). Untersagt ist lediglich das Baden: „Das ist kein Badesee, deshalb können wir keine Haftung übernehmen“, bittet der Veranstalter um Verständnis.

Oberstes Ziel des Festivals ist die Finanzierung des Handballsports in Babenhausen. „Die Einnahmen laufen zu 100 Prozent in den Verein“, sagt Reis, der dem engeren Orga-Kreis aus neun Personen angehört.

Quelle: op-online.de

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