i-Punkt als Schaufenster der Stadt

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Alle sechs Wochen stellt ein anderer Künstler seine Arbeiten aus. Den Anfang macht Ine Reichart.

Babenhausen -  „Wir wollen uns im Bereich Tourismus anders aufstellen und Interesse an unserem Potenzial wecken.“ Von Petra Grimm

„Deshalb kann man hier nicht nur Broschüren über unsere Gaststätten und Hotels, über den Altstadtrundweg oder unsere Veranstaltungen bekommen, sondern auch heimische Produkte, Kunsthandwerk und Arbeiten unserer Künstler kennen lernen“, sagte Sylvia Kloetzel von der Wirtschaftsförderung der Stadt. Während dessen füllte sich das neue städtische Touristenbüro, der i-Punkt, zur kleinen Eröffnungsfeier bis auf den letzten Stehplatz.

Nicht nur Informationen, sondern auch heimische Produkte sind im i-Punkt zu haben.

Die Anlaufstelle, die vor allem auch Tagestouristen eine Orientierung geben soll, ist von einem kleinen Räumchen in der Stadtmühle ins Rathaus umgezogen. Nicht dass die Stadtmühle kein schönes Ambiente für das Touristenbüro geboten hat, aber der Raum im Rathaus ist eindeutig heller, größer und zentraler. „Für Tagestouristen, die vom Bahnhof oder Stadthallenparkplatz kommen oder die Stadtkirche besichtigen, ist das Büro in der Fußgängerzone leichter zu finden. Es ist das Schaufenster der Stadt“, sagte Bürgermeisterin Gabi Coutandin, die sich erfreut zeigte, dass das neue Touristenbüro täglich geöffnet sein kann. Möglich wird das durch die Kooperation mit dem Frauenforum und dem Heimat- und Geschichtsverein, die den Raum ebenfalls nutzen werden und einen Teil der Öffnungszeiten abdecken. Das Frauenforum zieht mit seinem Büro vom Beratungsladen in den i-Punkt um und der HGV kann in Zukunft dauerhaft in zwei Vitrinen ausstellen und auf Büchertischen seine Publikationen präsentieren. Für die Sonntagsdienste stellt sich, wie in den vergangenen Jahren auch schon, Ute Wittenberger zur Verfügung.

Alle sechs Wochen ein anderer Künstler

Der i-Punkt ist unter Tel:  06073 602-74 oder 85 zu erreichen.

Verbunden mit der Eröffnung des i-Punkts war die Vernissage der Harreshäuser Künstlerin Ine Reichart. 35 ihrer Gemälde, darunter Abstraktes, Fachwerkmotive oder auch Blumen, sind noch bis Anfang November nicht nur im Touristenbüro, sondern im ganzen Rathaus zu sehen. Etwa alle sechs Wochen soll ein neuer Künstler mit seinen Werken im Rathaus und i-Punkt „einziehen“. Der HGV-Vorsitzende Dr. Klaus Lötzsch, der die Verlegung des Touristenbüros ausdrücklich begrüßte, betonte, dass in der Satzung seines Vereins die Förderung des Tourismus stehe. „Beispielsweise Stadtführungen, Führungen durch das Schloss oder die Kirche können zentral gesteuert von hier gut ablaufen“, so Lötzsch. Er hoffe, dass die kleinen Präsentationen des Vereins im i-Punkt - aktuell einiger Cellba-Puppen - vielleicht „Keimzelle für ein kleines Museum“ werden. Simone Kirchschlager sagte, das Frauenforum sei ein Verein, der davon lebe, dass sich Menschen treffen können. Durch den Umzug ins Rathaus in der Bummelgass sei man mit dem Beratungsangebot präsenter für die Frauen. Gegenüber unserer Zeitung sagte Friedel Sahm, auch von Seiten der CDU begrüße man den Umzug ins Rathaus. Es sei eine optimale und kostengünstige Lösung gefunden worden.

Quelle: op-online.de

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