„Jenny“ tritt Ende August Reise an

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Anfang Juli hatte die Betriebskommission der zuständigen Firma den Startschuss zum Transport erteilt.

Babenhausen (st) ‐ ...und „Jenny“ kommt doch. Nämlich am Wochenende 28./29. August. So sieht jedenfalls die Planung aus, wie der Leiter des städtischen Eigenbetriebs Kommunale Dienstleistungen, Christian Heinemann, mitteilt.

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Das beauftragte Transportunternehmen sieht folgenden Ablauf vor: Am Dienstag, 24. August, werden die drei Schiffsteile von „Jenny“ in das Binnenschiff in Harlingen verladen. Am Samstag (28.) kommt der ehemalige Muschelsauger in Aschaffenburg an und wird auf die Transportfahrzeuge gehievt. Am Sonntag (29.), 6 Uhr, beziehungsweise nach Absprache mit der Polizei startet der Transport von Aschaffenburg nach Babenhausen. Vom Hafen aus geht es über die B 469 auf die B 26. Nach Auskunft des Aschaffenburger Transportunternehmens ist mit der Ankunft in Babenhausen um etwa 15 Uhr zu rechnen.

Und am Montag (30.), wird um 7 Uhr aufgebaut, die Fahrzeuge werden ab 11 Uhr entladen, Beginn mit dem Bug, gefolgt von Mittel- und Heckteil. Nach dem Setzen des Bugteils muss der Kran umgesetzt werden, was etwas Zeit in Anspruch nehmen wird. Tags drauf soll die Entladung gegen 11 Uhr erledigt sein, und der Kran wird wieder abgebaut.

Ankauf, Umbau und Transport für 317.000 Euro

Anfang Juli hatte die Betriebskommission der zuständigen Firma den Startschuss zum Transport erteilt. Davor hatte der Magistrat der Stadt die Beschlüsse der Betriebskommission ausgesetzt, um sich von externen Fachleuten eine Meinung einzuholen, welche Transportvariante nun tatsächlich die günstigste sei.

„Nach den ständigen Terminverschiebungen und Umplanungen haben wir veranlasst, das überprüfen zu lassen“, lautete seinerzeit die Begründung Bürgermeisterin Gabi Coutandins für die Magistrats-Entscheidung. Dabei stellte sich heraus, dass der zuletzt vorgeschlagene Weg die günstigste Möglichkeit ist. Damit stand fest, dass das zur Unterbringung der Technik im Freibad vorgesehene Schiff in drei Teile zerlegt und dann nach Babenhausen gebracht wird. Nach damaligem Stand wird das Schiff über den Ostheimer Weg transportiert - also nicht wie ursprünglich vorgesehen über das Kasernengelände.

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„Mit dieser Variante haben wir eine höhere Kostensicherheit. Das bedeutet, dass es weniger Faktoren gibt, wegen denen der Transport am Ende doch teurer wird“, so Heinemann. Durch die Zerlegung von „Jenny“ wird beispielsweise eine etwaige statische Verstärkung einer Brücke hinfällig. Laut seiner Aussage liegen die Gesamtkosten für Ankauf, Umbau und Transport bei 317.000 Euro; von rund 300.000 Euro war ursprünglich ausgegangen worden. Käme das Schiff in einem Stück wäre gar mit Kosten von 353.000 Euro zu rechnen.

Quelle: op-online.de

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