„Jenny“ wird kommen

Babenhausen (st) ‐ Küstenmotorschiff „Jenny“ wird im Babenhäuser Freibad seine letzte Anlegestelle haben. Der Magistrat hat sich in seiner gestrigen Sitzung mit den Zahlen der Betriebskommission beschäftigt und grünes Licht gegeben.

Auf Anfrage sagte Bürgermeisterin Gabi Coutandin, dass es nach Prüfung der Zahlen und nach Auffassung des Revisionsamts des Landkreises Darmstadt-Dieburg keine hinreichenden Gründe gibt, die Beschlüsse der Betriebskommission anzufechten. Es habe keine Rechtsverstöße beim Schwimmbadprojekt gegeben und nach Prüfung der Zahlen stehe fest, dass bei einer möglichen Umplanung für einen Betonbau als Betriebsgebäude mit beträchtlichen Kosten zu rechnen sei. Auch die Aufsichtsbehörde sehe ein „finanzielles Risiko“.

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Der Verzicht auf „Jenny“ und eine Umplanung bedeute, so hatte Architekt Andreas Bremer dargelegt, die Neuausschreibung aller Gewerke. Dabei müsse man auch Schadenersatzanforderungen der seitherigen Bieter einkalkulieren, die wegen der Neuausschreibung keinen Auftrag erhielten. Insgesamt bewege sich das finanzielle Wagnis einer Planungsänderung ohne „Jenny“ zwischen 388 000 und 561 000 Euro.

Der Magistrat hatte sich vorbehalten, über Rechtmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der von der Betriebskommission gefassten Beschlüsse zu befinden.

Quelle: op-online.de

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