Wieder Integrierte Gesamtschule

OSB kehrt zum alten Modell zurück

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Babenhausen - Die Nachricht aus Wiesbaden kam am Donnerstag, aber Schuldezernent Kreisbeigeordneter Christel Fleischmann hatte bereits vorher einen Hinweis von Kultusministerin Nicola Beer erhalten. „Die Joachim-Schumann-Schule kehrt zurück zur Integrierten Gesamtschule“, freut sich der Dezernent.

Damit werde der Wunsch von Schulleitung und Kollegium, von Schülern und Eltern, unterstützt durch die Politik im Kreis, nun umgesetzt. Bis 2004 war die „Offene Schule“ bereits Integrierte Gesamtschule gewesen, wurde dann Kooperative Gesamtschule, die für den gymnasialen Zweig das Abitur in acht Jahren vorsah.

Nachdem das Kultusministerium den mit dem jüngsten Schulentwicklungsplan eingereichten Antrag abgelehnt hat, Modellschule zu werden, an der am gymnasialen Zweig ein Parallelangebot von G8 und G9 oder Integrierte Gesamtschule ermöglicht werden sollte, ist nun der Weg zum Abitur nach neun Jahren frei. „Zurück zu den einst so erfolgreichen Wurzeln. Wir sind froh über die Genehmigung aus dem Kultusministerium, denn die integrierte Schulform eröffnet den Schülerinnen und Schülern mehr Flexibilität und Durchlässigkeit entsprechend ihrer jeweiligen Entwicklungsphasen und lässt ihnen Zeit ein Abitur mit mehr Tiefe zu machen“, so Fleischmann. Der Anfang des Jahres bezogene Neubau, in den der Landkreis 25 Millionen Euro investiert habe, schaffe für das pädagogische Konzept der Schule ideale räumliche Bedingungen.

Joachim-Schumann-Schüler beziehen Neubau

Joachim-Schumann-Schüler beziehen Neubau

Nun hofft Schuldezernent Christel Fleischmann, dass es auch für die Ernst-Reuter-Schule in Groß-Umstadt einen positiven Bescheid geben wird. Der Kreistag hatte in seiner Sitzung im Juni beschlossen, dass auch die Schule, die als Grund-, Haupt- und Realschule mit Förderstufe und Abteilung Schule für Lernhilfe organisiert ist, nun Integrierte Gesamtschule werden kann.  

st

Quelle: op-online.de

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