„Job attack“ an Schaafheimer Eichwaldschule

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Mit Attacke zum Job: Beim Ausbildungstag an der Schaafheimer Eichwaldschule schnuppern Schüler in Berufe. Industriemechatroniker Max Stumpf stellte den EWS-Schülern den technischen Ablauf zur Prüfung der Quetschfestigkeit von Kabelschläuchen an einem Modell vor.

Schaafheim - „Job attack“ – so offensiv wie dieses Motto es aussagt, geht die Eichwaldschule Schaafheim (EWS) den Übergang ihrer Schülerinnen und Schüler in die Berufsausbildung oder die weiterführenden Schulen an.

Ein wichtiger Baustein hierfür ist der alljährliche Ausbildungstag, zu dem Schulleiterin Hilde Spahn rund 80 Neunt- und Achtklässler begrüßte. Bürgermeister Reinhold Hehmann betonte, dass in Sachen Ausbildung alle Gremien in Schaafheim an einem Strang zögen. „Gewerbeverein, Gemeinde und Schule – wir gehören zusammen“. Bernd Hock vom Gewerbeverein zollte der EWS Anerkennung. „Die Schule macht sehr viel für euch.“ Und er warb für die zahlreichen Ausbildungsbetriebe: „Eine Berufsausbildung ist das beste, was man machen kann.“

Klaus Mahla, stellvertretender Schulleiter und Organisator des Ausbildungstages „Job attack“, betonte, dass sich die EWS mit ihrem Angebot von den Ausbildungsbörsen rundum etwas unterscheiden wolle. In verschiedenen Workshops gehe es vor allem darum, Tipps für die anstehenden Bewerbungen zu bekommen. Außerdem stellte Mahla die enge Kooperation von zehn Betrieben mit der EWS-Zukunftswerkstatt vor, die wiederum ein Projekt zur Berufsorientierung in Zusammenarbeit mit der IHK ist.

Die „Kundschaft“ jedenfalls äußerte sich sehr positiv zum Ausbildungstag. „Ich habe heute die Bestätigung bekommen, dass es richtig ist, nach der Schule in eine Berufsausbildung zu gehen“, erzählte Raphael Andiel (15). Der Realschüler will nach der 10. Klasse den Beruf des KFZ-Mechatronikers lernen. Auch Laura Falancara sieht sich nun noch mehr bestärkt, ihren Wunschberuf als Medizinische Fachangestellte zu lernen. Die ehemalige Gymnasiastin lobte sehr die Beratung an der EWS: „Die Lehrer hier sind sehr hilfsbereit, pflichtbewusst und freundlich.“

Dennis Kolbe (14) findet es „sehr gut, dass die Schule so etwas anbietet und uns dabei hilft, uns perfekt auf die Bewerbung vorzubereiten“. Er hat schon einen Ausbildungsvertrag zum Industriekaufmann in der Tasche. Ein Workshop befasste sich mit dem Thema „Einstellungstests“. Für Rilana Brinkmann (15) brachte dies viel: „Das war gut, aber schwierig – diese Probetests bringen mich auf den Fall weiter.“ Katharina Becker (15) fand, der Zeitpunkt im neunten Realschuljahr sei für den Ausbildungstag „in Ordnung“, weil die Schüler sich in vielen Berufen mindestens ein halbes Jahr vor dem Abschluss bewerben müssen.

mag

Quelle: op-online.de

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