Jugendliche sind bei Sommerfest voll integriert

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Die Gemeinschaft stand beim Sommerfest der Emmaus-Gemeinde im Mittelpunkt. Im Hintergrund die Band „CT“, die mit zahlreichen Musikstücken unterhielt.

Babenhausen - Einen sehr guten Zuspruch erlebte am Sonntag das Sommerfest der Emmaus-Gemeinde: Der morgendliche Gottesdienst zählte schon um die 140 Besucher, beim gemütlichen Grillen zur Mittagszeit waren es dann weit mehr als 200 Personen. Von Michael Just

„Wir haben alle Nachbarn eingeladen“, erzählt Norbert Krapp, der als Bereichsleiter für die Bibel- und Hauskreise zuständig ist.

Die vergangenen Jahre feierte die eigenständige evangelische Gemeinde ihr Sommerfest auf einer Wiese in Harreshausen. 2010 musste es aufgrund des schlechten Wetters ausfallen, weshalb man dieses Jahr auf Nummer sicher ging und im großen Gemeindehof aufbaute. „Damit lässt sich vieles leichter organisieren und auch die Nachbarn können kommen“, weiß Krapp.

Großes Engagement auf dem Sommerfest

Für Gäste wurden Hausführungen organisiert und der Imagefilm der Gemeinde gezeigt. „Auf der Wiese war es zwar gemütlicher, dafür ist es jetzt praktischer“, vergleicht eine Frau den alten und den neuen Veranstaltungsort. Das Sommerfest war – wie für Emmaus üblich – von großem Engagement gekennzeichnet: Salate wurden kreiert und Kuchen zum Kaffeetrinken am Nachmittag gebacken, so dass es an nichts fehlte. „Fast alles wurde leer gegessen. Daran sieht man, dass viel los war“, zeigt sich Krapp mit der Resonanz zufrieden. Das Wetter spielte ebenfalls mit und hielt sämtliche Regentropfen zurück.

Bei den Kindern sorgten Traktorrunden und Spiele wie Dosenwerfen für Kurzweil. Die Erwachsenen erfreuten sich unterdessen an der Jugendband der Gemeinde. Ihre Bezeichnung „CT“ (für: Come Together, zu deutsch: Kommt Zusammen) ist nicht nur Name, sondern auch Programm. Einmal im Monat gestalten die jungen Musiker, die alle wichtigen Instrumente wie Bass, Schlagzeug oder Klavier beherrschen, am letzten Samstag im Monat einen Jugendgottesdienst. „Wir haben uns vor zwei Jahren gegründet, um speziell was für die Jugend zu machen“, erzählt die junge Leiterin Christina Stockinger. Die moderne, christliche Musik beinhaltet zu gleichen Teilen deutsche und englische Passagen. Damit jeder mitsingen kann, werden die Texte an die Wand projiziert. Zur Band gehören rund zehn bis 15 Personen, die nicht nur Musik machen. Es gibt vielfältige Aufgaben bezüglich Deko, Aufbau oder Technik. „Das funktioniert nur im Team“, weiß die 21-jährige Hotelfachfrau, die sowohl das Klavier- als auch das Geigespiel beherrscht.

Jugendarbeit nimmt einen besonderen Schwerpunkt ein

Das vielfältige Angebot für Kinder und Jugendliche dürfte einer der Gründe für den Anstieg der Mitgliederzahl bei Emmaus sein: Ebenfalls mitbegünstigt durch das neue Gemeindehaus kletterte die in den vergangenen Jahren von 50 auf über 100 Personen.

Der Jugendgottesdienst beginnt stets mit einem großen Musikblock. Dazwischen ist eine Andacht, bevor noch ein kleinerer Musikblock folgt. Im Anschluss klingt der Abend im Jugendraum aus, wo es meist auch einen Happen zu essen gibt. Die Jugendarbeit nimmt in der Emmaus-Gemeinde einen besonderen Schwerpunkt ein. Dafür steht nicht zuletzt mit Sybille Schenkelberg eine eigene Jugendpastorin.

Quelle: op-online.de

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